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Die deutschen Griechisch-römisch-Ringer haben bei den Europaspielen in Baku einen durchwachsenen ersten Wettkampftag erlebt, dürfen dank Frank Stäbler aber dennoch auf eine Medaille hoffen.

Der Europameister von 2012 feierte in der Gewichtsklasse bis 71 Kilogramm zunächst zwei souveräne Siege, ehe er sich im Viertelfinale dem Ungarn Balint Korpasi knapp geschlagen geben musste.

Da Korpasi anschließend das Finale erreichte, durfte Stäbler aber in der Hoffnungsrunde weiter ringen. In dieser bezwang der 25-Jährige den Schweden Zackarias Tallroth deutlich und qualifizierte sich so noch für das kleine Finale um Platz drei gegen den Georgier Mindia Tsulukidze.

Guter Start für Menekse und Neumaier

Einen guten Start ins Turnier hatten auch Deniz Menekse (59 kg) und Florian Neumaier hingelegt. Für den 22 Jahre jungen Menekse folgten auf zwei klare Siege aber auch zwei ebenso klare Niederlagen - erst im Viertelfinale gegen den späteren Finalisten Victor Ciobanu (Moldawien), dann in der Hoffnungsrunde gegen Tarik Belmadani (Frankreich).

Neumaier musste sich in der Klasse bis 80 Kilogramm nach zwei hart erkämpften Erfolgen dem Weißrussen Victor Sausunouski geschlagen geben. Da dieser anschließend das Finale verpasste, war auch für den 24 Jahre alten Neumaier Endstation.

Chancenlos war der letztjährige Vize-Weltmeister Oliver Hassler (98 kg). Der 26-Jährige verlor nach langer Verletzungspause zum Auftakt gegen den späteren Finalisten Islam Magomedov aus Russland, in der Hoffnungsrunde unterlag er dann dem Esten Ardo Arusaar.

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