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München - Am Freitag ist es soweit: Mit den Europaspielen in Baku startet eines der sportlichen Highlights des Jahres 2015. SPORT1 stellt die deutschen Hoffnungsträger vor.

"Ich will mehr" steht in großen Lettern auf der Homepage von Dimitri Peters.

Drei kurze Worte. Für den Judoka sind sie in den vergangenen Jahren eine Art Lebensmotto geworden.

Durch seinen sensationellen Gewinn der Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen in London vor drei Jahren hat Peters Blut geleckt.

Mit Platzierungen abseits des Podiums gibt er sich seither nicht mehr zufrieden.

Erneute Medaille das Ziel

Auch bei den bevorstehenden Europaspielen in Baku (ab Freitag LIVE im TV auf SPORT1) nicht.

Immerhin gehöre er mittlerweile zur Weltspitze, sagt Peters im Gespräch mit SPORT1, und das wolle er bestätigen: "Am besten mit einer Medaille bei den ersten European Games."

Natürlich sei die Konkurrenz stark, erklärt er. Schließlich ersetzen die European Games bei den Judoka in diesem Jahr die Europameisterschaften.

"Aber schlagbar sind alle", betont Peters: "Auf diesem hohen Niveau ist die Leistungsdichte sehr eng, da entscheiden Kleinigkeiten. Man muss sich vorher mit seinen Gegnern auseinandersetzen und topfit sein."

Familienvater und Industriemechaniker

Und das ist Peters zweifelsohne. Der 31-Jährige verteilt seine knapp 100 Kilogramm Lebendgewicht auf eine Körpergröße von 1,88 Meter - absolutes Gardemaß für einen Kampfsportler.

Einen, der aber auch stets das Leben nach der Profikarriere im Blick hat. Abseits der Matte ließ sich der gebürtige Russe, der im Alter von elf Jahren nach Deutschland kam, in Hannover zum Industriemechaniker ausbilden.

Seine Frau und die zwei gemeinsamen Kinder sollen schließlich auch in der Zeit nach der aktiven Judo-Laufbahn ernährt werden.

Bis es erst einmal so weit ist, strebt Peters aber noch die eine oder andere internationale Medaille an.

Getreu dem Motto "Ich will mehr"

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