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München - Am Freitag ist es soweit: Mit den Europaspielen in Baku startet eines der sportlichen Highlights des Jahres 2015. SPORT1 stellt die deutschen Hoffnungsträger vor.

Große Männer, große Ziele. Deutschlands Volleyballer wollen bei der Premiere der Europaspiele in Baku unter die ersten Drei. Mindestens.

"Unser Ziel ist auf jeden Fall, eine Medaille zu holen - wenn nicht sogar der Sieg", sagte Außenangreifer Denis Kaliberda bei der offiziellen Einkleidung der deutschen Athleten vor ein paar Wochen auf dem SPORT1-Gelände.

Lukas Kampa, Zuspieler, pflichtete ihm bei: "Wir haben Geschmack daran gefunden, eine Medaille zu gewinnen und dementsprechend sind auch unsere Erwartungen für Baku."

WM-Medaille steigert die Erwartungen

Keine Frage: Ihr sensationeller dritter Platz bei der WM im Vorjahr hat bei den DVV-Assen die Lust auf mehr geweckt. Selbstbewusstsein und Ansprüche sind mit dem Gewinn der ersten deutschen WM-Medaille nach 44 Jahren gewachsen. "Jedem ist nun klar, was er tun muss, um bei einem großen Turnier eine Medaille zu gewinnen", erklärte Kaliberda.

Mit Kampfgeist und neun WM-Helden nach Baku

Dass "wir individuell nicht die beste Mannschaft haben", sei ihm und seinen Kollegen bewusst, sagte der 24-Jährige. Dafür aber seien sie Kämpfer, betonte Kaliberda:

"Wir arbeiten viel, gut und präzise. Wir haben jetzt schon mehrere Jahre zusammen gespielt und sind eine gestandene Mannschaft."

Unter deren insgesamt 14 Spielern befinden sich immerhin noch neun WM-Helden vom vergangenen September.

Starke Gegner in der Gruppenphase

Eine schlagkräftige Truppe also, die bei den Europaspielen allerdings auch von Anfang an gefordert sein wird.

Gleich in ihrem ersten Vorrundenmatch treffen die Schützlinge von Bundestrainer Vital Heynen auf den viermaligen und amtierenden Olympiasieger Russland, weitere Gruppengegner sind neben Belgien und der Slowakei der dreimalige Weltmeister Italien und der aktuelle Weltranglistensechste Bulgarien. Große Konkurrenz auf dem Weg zum nächsten großen Ziel.

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