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Das deutsche Turn-Trio um Fabian Hambüchen muss in Baku um eine Medaille bangen. Nach drei von sechs Disziplinen liegt Deutschland deutlich hinter der Spitze.

Die deutschen Turner um den früheren Reck-Weltmeister Fabian Hambüchen sind schwach in den Mannschaftswettbewerb bei den Europaspielen in Baku gestartet und müssen sich am Montag steigern, um noch Chancen auf eine Medaille zu haben.

Auf die können sich die Turnerinnen nach zwei von vier Wettkämpfen durchaus berechtigte Hoffnungen machen.

Die Riege in der Besetzung Hambüchen, Andreas Toba und Sebastian Krimma belegt nach drei von sechs Wettbewerben mit 83,831 Punkten den achten Platz, Spitzenreiter Ukraine (88,598) scheint bereits enteilt.

Russland (85,199) liegt zur Halbzeit auf dem Silberrang vor Gastegber Aserbaidschan (86,098).

Während Hambüchen eine fehlerfreie Vorstellung zeigte, patzten Toba und Krimmer jeweils am Boden.

Hambüchen hat die Hoffnung auf eine Spitzenplatzierung allerdings noch nicht aufgegeben: "Es kommen noch unsere drei starken Disziplinen", sagte der deutsche Fahnenträger, dessen Spezialdisziplin Reck am Montag ansteht.

Beim Wettkampf der Frauen boten Sophie Scheder und Elisabeth Seitz individuell punktgleich die viertbeste Vorstellung - übertroffen nur von den drei Russinnen, die als Team mit 60,165 folgerichtig an der Spitze liegen.

Die deutsche Riege, die durch Leah Grießer komplettiert wird, folgt 2,099 Punkte dahinter.

Die 18 Turner mit der besten Gesamtwertung - allerdings jeweils nur einer pro Mannschaft - qualifizieren sich für das Mehrkampf-Finale am Donnerstag.

Jeweils sechs Athleten erreichen die Endkämpfe an den Einzel-Geräten am Samstag.

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