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Media Tour of Athletes Village- Baku 2015 - 1st European Games
Der Unfall geschah im Athletendorf nahe des Olympiastadions in Baku © Getty Images

Baku - Die beiden von einem Bus angefahrenen österreichischen Synchronschwimmerinnen sind mittlerweile wieder in der Heimat. Das Team ist schwer mitgenommen vom Unfall.

Die österreichische Mannschaft bei den Europaspielen in Baku steht nach dem Unfall dreier Sportlerinnen des Synchron-Schwimmteams immer noch unter Schock.

„Die Europäischen Spiele haben noch gar nicht begonnen, und wir erleiden so einen Schicksalsschlag“, sagte ÖOC-Präsident Karl Stoss nach seiner Ankunft in Aserbaidschan: „Das ist in der Tat ein schwerer Tag für das Team, da tritt alles andere völlig in den Hintergrund.“

Die 15-Jährigen Vanessa Sahinovic, Luna Pajer und Verena Breit waren am Donnerstagmorgen im Athletendorf von einem Shuttle-Bus angefahren worden.

Die schwerverletzte Sahinovic, die multiple Frakturen und eine Kopfverletzung erlitt, sowie die am Arm verletzte Pajer sind mittlerweile in Wien gelandet.

Die beiden wurden im Privatjet von Aserbaidschans Staatspräsident Ilham Alijew ausgeflogen, wie die „BBC“ berichtet.

„Jetzt liegt es in den Händen der Ärzte in Österreich, dass die beiden Mädchen die bestmögliche medizinische Versorgung bekommen“, sagte Stoss. Breit kam mit einer Prellung davon und verblieb in Baku.

Ein Sprecher der Europaspiele erklärte: “Dies ist ein furchtbarer Unfall, und unsere Gedanken sind nun bei den involvierten Athleten, ihren Familien und der österreichischen Delegation. Der Vorfall ist Gegenstand einer polizeilichen Ermittlung, und bis diese abgeschlossen ist, wird es kein weiteres Statement geben.“

Das österreichische Team hat unterdessen entschieden, trotz des Unfalls in Baku an den Start zu gehen. DIe ersten Europaspiele beginnen am Freitagabend mit der Eröffnungsfeier (ab 17.30 Uhr LIVE im TV auf SPORT1).

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