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Die Europaspiele in Baku beginnen am Freitag

Baku - Schock vor dem Auftakt der Europaspiele in Baku: Ein Bus fährt in eine Gruppe von Schwimmerinnen. Die Österreicherinnen werden zum Teil schwer verletzt. Das ÖOC ist erschüttert.

Ein Verkehrsunfall im Athletendorf hat einen Tag vor Eröffnung der ersten Europaspiele im aserbaidschanischen Baku das österreichische Team geschockt.

Das bestätigte Thomas Unger, Generalsekretär des Österreichischen Schwimmverbands, SPORT1.

Für SPORT1 vor Ort in Baku: Julian Meissner, Nele Schenker, Anett Sattler
Julian Meissner, Nele Schenker und Anett Sattler (v.l.) berichten für SPORT1 von den Europaspielen in Baku © SPORT1

Dabei wurden am Morgen drei Synchronschwimmerinnen offenbar auf dem Gehsteig von einem Shuttlebus angefahren und zum Teil schwer verletzt.

Zwei Athletinnen wurden in der Universitätsklinik von Baku erstversorgt, bevor die Entscheidung fiel, sie in einem Ambulanzjet nach Wien zu fliegen.

"Wir sind von dem Vorfall erschüttert, haben umgehend alle notwendigen Sofortmaßnahmen eingeleitet", sagte Peter Mennel, Generalsekretär des Österreichischen Olympischen Comites auf der Homepage des ÖOC.

Vanessa Sahinovic erlitt ein "Polytrauma mit Mehrfachfrakturen", Luna Pajer habe eine "Armverletzung, die eine weitere Abklärung benötigt", so Chefarzt Dr. Alfred Engel in einem offiziellen Statement.

Verena Breit erlitt lediglich eine Oberschenkel-Prellung am rechten Bein und kehrte ins Athletendorf zurück.

Nähere Angaben zum Unfallhergang konnte das ÖOC auf SPORT1-Nachfrage zunächst nicht machen.

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