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München - Am Freitag ist es soweit: Mit den Europaspielen in Baku startet eines der sportlichen Highlights des Jahres 2015. SPORT1 stellt die deutschen Hoffnungsträger vor.

Das Ziel heißt Rio.

Die deutschen Tischtennis-Asse Timo Boll und Dimitrij Ovtcharov wollen sich in Baku nicht nur den Titel als erster Sieger der Europaspiele (LIVE im TV auf SPORT1), sondern auch einen direkten Startplatz für die Olympischen Spiele 2016 sichern.

Der Haken dabei: Einzig derjenige, der die Einzelkonkurrenz in Aserbaidschan gewinnt, hat sein Ticket für Brasilien sicher. Schon der Zweite hingegen schaut in die Röhre.

Bundestrainer steckt hohe Ziele

Die Chancen auf einen deutschen Triumph schmälert das allerdings nicht.

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Im Gegenteil: In Abwesenheit der namhaften Konkurrenz aus Top-Nationen wie China oder Japan zählen Boll und Ovtcharov, die in der europäischen Rangliste aktuell die ersten beiden Plätze belegen, zu den absoluten Favoriten auf den Turniersieg in Baku.

Und Bundestrainer Jörg Roßkopf formuliert entsprechend hohe Ziele. Neben der Goldmedaille im Einzel strebt er auch Platz eins mit der Mannschaft an. Der wird als dritter Mann der Wormser Patrick Baum angehören.

Bolls Erbe steht schon bereit

Die Zugpferde sind aber natürlich Boll und Ovtcharov.

Boll, der sechsmalige Europameister und WM-Dritte von 2011, zählt bereits seit über einem Jahrzehnt zur Weltspitze, im Tischtennis-Heimatland China ist er ein noch größerer Star als in Europa.

Mit seinen 34 Jahren ist der Hesse inzwischen aber auch im Herbst seiner Karriere angekommen, die Spiele in Baku könnten eines der letzten ganz großen Highlights für ihn werden.

Und sein legitimer Nachfolger steht mit Ovtcharov ja schon bereit. Der gebürtige Ukrainer, Europameister von 2013 und Olympia-Dritter von London, ist acht Jahre jünger als Boll - und in der Weltrangliste mittlerweile einen Platz höher notiert.

In Baku bahnt sich also ein Kopf-an-Kopf-Rennen an. Das Ziel ist bekannt: Rio.

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