Video

München - Mit den Europaspielen in Baku startet eines der sportlichen Highlights des Jahres 2015. SPORT1 stellt die deutschen Hoffnungsträger vor.

2013 wechselte Deutschlands Abwehrchefin Lenka Dürr nach Aserbaidschan und sammelte dort ihren ersten internationalen Erfahrungen, zunächst bei Igtisadchi, von 2014 an dann bei Azeryol Baku.

Nun kehrt sie mit der Nationalmannschaft in ihre Wahlheimat zurück - um bei den Europaspielen möglichst weit vorne mitzumischen.

Pedulla setzt auf Erfahrung

Seit vier Monaten ist der neue Bundestrainer der Schmetterlinge, Luciano Pedulla, mittlerweile im Amt. Bei den Spielen in Baku setzt er vor allem auf Erfahrung.

Gleich acht Vize-Europameisterinnen von 2013 stehen in seinem Aufgebot. Diese sollen auf dem Feld Verantwortung übernehmen, ihre Teamkolleginnen führen.

 

Die deutschen Volleyballerinnen sind bereits in Baku angekommen uns haben sichtlich Spaß. © https://twitter.com/TeamGER_Volley

Dürr als Führungsspielerin

„Wir haben einige neue und junge Leute dabei und es wichtig, dass wir die ins Team integrieren“, sagt Dürr, der solch eine Führungsrolle zufällt, im Gespräch mit SPORT1.

Gerade die 24-Jährige soll in Aserbaidschan vorne weg gehen, immerhin kennt sie auch Umfeld und Abläufe außerhalb der Wettkampfhalle ganz genau.„Mir würde es Spaß machen, allen alles zu zeigen und den Mädels ein paar Fragen zu beantworten“, betont sie.

 

Olympia-Flair und harte Brocken

Dabei freut sich Dürr besonders auf die Atmosphäre in Baku. „Ich war noch nie bei den Olympischen Spielen. Deswegen ist es für mich auch das erste Mal, dass ich so ein olympisches Feeling erlebe“, sagt sie. Ihr Trainer will die Spiele in Aserbaidschan einerseits dazu nutzen, seinen Kader besser kennenzulernen, andererseits aber auch möglichst um die Medaillen mitspielen.

Grundvoraussetzung dafür sind gute Leistungen in der Gruppenphase. In der treffen die DVV-Asse auf Bulgarien, Russland, Serbien, die Niederlande und Kroatien. Harte Konkurrenz für Dürr und ihre Kolleginnen. Viel Zeit zum Warmwerden bleibt da nicht.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel