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Meggle
Thomas Meggle erlebte einen alles andere als ruhigen Einstand bei St. Pauli © Imago

Hamburg - Durch den ersten Dreier unter Ricardo Moniz kann 1860 München aufatmen. Sein Gegenüber Thomas Meggle legt sich mit den Unparteiischen an.

Ricardo Moniz kann durchatmen, Thomas Meggle dagegen hat sein Debüt nicht nur verloren, sondern auch gleich für einen Eklat gesorgt.

Moniz feierte mit 1860 München beim allerdings etwas schmeichelhaften 2:1-Erfolg beim FC St. Pauli seinen ersten Saisonsieg und verdarb damit gleichzeitig dem Hamburger Trainerkollegen den Einstand.

Damit nicht genug: Meggle wurde in der Nachspielzeit vom Schiedsrichter auf die Tribüne geschickt - und rempelte beim Gang auf die Tribüne mit seinem rechten Ellbogen den vierten Offiziellen Florian Heft aus dem Weg.

Meggle rempelt vierten Offiziellen

"Das ist mir so nicht bewusst. Ich bin nur an ihm vorbei gegangen, ich habe ihn nicht weggeblockt", sagte Meggle zu der Situation.

Dafür haderte der Trainer mit der Leistung der Unparteiischen: "Alle kleinen Entscheidungen wurden gegen uns getroffen."

Die Münchner beendeten im Duell der Ex-Bundesligisten dagegen eine schwarze Serie, nachdem sie gegen die "Kiezkicker" zuletzt viermal in Folge den Kürzeren gezogen hatten.

Leonardo schießt 1860 in Führung

Die Gäste gingen in der 18. Minute durch einen von Leonardo verwandelten Foulelfmeter in Führung, vorausgegangen war ein Foul von Tom Trybull gegen Grzegorz Wojtkowiak. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit war Yannick Stark aus kurzer Distanz erfolgreich.

"Wir haben heute im richtigen Moment zugeschlagen und sehr effizient gespielt", lobte Moniz seine Schützlinge.

Für den zwischenzeitlichen Ausgleich sorgte John Verhoek (31.) mit einem wuchtigen Flachschuss.

Meggle, in der Länderspielpause als Nachfolger des glücklosen Roland Vrabec zum Cheftrainer befördert, hatte die Startformation der Hanseaten gleich auf sieben Positionen verändert.

Keine guten Einschussmöglichkeiten

Vor 27.892 Zuschauern am Millerntor waren die Norddeutschen engagiert, wirkten aber oftmals auch übereifrig. Die Gäste hingegen agierten rationeller und teilten sich ihre Kräfte besser ein.

Nach dem Seitenwechsel dominierten die Gastgeber weiterhin das Spielgeschehen, es mangelte nun jedoch mehr und mehr an guten Einschussmöglichkeiten. Mittelfeldspieler Dennis Daube kam dem Ausgleich in der 53. Minute noch am nächsten, traf jedoch nur das Außennetz.

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