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Mayrhofer ist aktuell Vizepräsident bei 1860 München

1860 München hat im "Fall Kirmaier" einen Teilerfolg erzielt.

Das Registergericht München entsprach einem Antrag der Löwen, Präsident Gerhard Mayrhofer und Schatzmeister Heinz Schmidt zum sogenannten Notvorstand zu bestellen.

Die Präsidenten Mayrhofer und Schmidt können damit laut einer Mitteilung der Sechziger "alle formalen Schritte in die Wege leiten, die aufgrund der Kirmaier-Klage notwendig geworden sind".

Das langjährige Löwen-Mitglied Helmut Kirmaier sieht die Wahl Mayrhofers auf der Mitgliederversammlung vom 14. Juli 2013 als nicht satzungskonform an und hatte deswegen dagegen geklagt.

Das Landgericht München I hatte die Klage zwar zurückgewiesen, aber geurteilt, dass die Beschlüsse besagter Versammlung nichtig seien. Dagegen legte 1860 Berufung ein.

"So ärgerlich die juristischen Störmanöver einzelner Mitglieder auch sind, wir gehen damit professionell um. Klar ist: Wir geben keine Rechtspositionen auf. Die Berufung gegen die Entscheidung des Landgerichts bleibt bestehen. Parallel schaffen wir nun auch auf diesem Wege Klarheit für den Verein", sagte Siegfried Schneider, Vorsitzender des Verwaltungsrates der Löwen, zur neuen Entwicklung.

Kirmaier war zuvor bereits zweimal mit seiner Klage gescheitert, je einmal vor dem Registergericht und dem Oberlandesgericht.

Unterdessen hat Abwehrspieler Necat Aygün seine Karriere beendet.

Der 34-Jährige, der seit der vergangenen Saison nur noch für die zweite Mannschaft der Löwen aktiv war, soll dem Klub im Bereich Kaderplanung und Scouting erhalten bleiben und als Bindeglied zwischen Nachwuchs und Profis fungieren.

Aygün bestritt acht Bundesligaspiele für den MSV Duisburg. In der 2. Liga war er für Unterhaching, Duisburg, Ingolstadt und 1860 102-mal aktiv.

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