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Der Karlsruher SC machte gegen den 1. FC Nürnberg schon vor der Pause alles klar

Beim taumelnden Zweitligisten 1. FC Nürnberg könnte am Donnerstag das große Stühlerücken beginnen. Einen Tag nach dem 0:3 bei Aufsteiger 1. FC Heidenheim ist beim Club für den Vormittag eine außerplanmäßige Sitzung des Aufsichtsrates anberaumt.

Dabei wird es aller Voraussicht nach um die Zukunft von Trainer Valerien Ismael gehen, der erst seit Saisonbeginn im Amt ist. Währenddessen leitete der Franzose am Donnerstagvormittag die Trainingseinheit mit den Reservisten.

Allerdings steht erneut auch Sportvorstand Martin Bader in der Kritik.

"Alles ist möglich", sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Klaus Schramm zu den möglichen Ergebnissen aus der Sitzung. Ismael wollte nach der Niederlage in Heidenheim, der dritten nacheinander und fünften in den vergangenen sechs Spielen, keine Spekulationen über seine Zukunft anstellen:

"Die Spielregeln sind klar im Fußball. Wenn man verliert, wird diskutiert", sagte Ismael zu SPORT1.

In der Tabelle steht der 1. FC Nürnberg derzeit auf dem Relegationsplatz. Die Situation ist zusätzlich angespannt, weil am kommenden Dienstag die Mitgliederversammlung ansteht. Dort müssen turnusmäßig und aufgrund von Rücktritten fünf von neun Aufsichtsratsmitgliedern neu gewählt werden.

Eventuelle Entscheidungen über Trainer und Vorstand hatte der derzeit amtierende Aufsichtsrat deshalb auf die Tage nach der Mitgliederversammlung verschieben wollen.

Ein Trainerwechsel wäre bereits der fünfte innerhalb nicht einmal eines Jahres. Im vergangenen Oktober war Michael Wiesinger zunächst durch U-23-Trainer Roger Prinzen ersetzt worden, ehe der Niederländer Gertjan Verbeek verpflichtet wurde. Dieser wiederum war drei Spieltage vor dem Ende der abgelaufenen Bundesliga-Saison wiederum von Prinzen abgelöst worden. Nach langer Suche war schließlich Isamel vom VfL Wolfsburg II verpflichtet worden.

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