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Sportvorstand Martin Bader steht beim 1. FC Nürnberg unter Beschuss

Sportvorstand Martin Bader vom kriselnden Bundesligaabsteiger 1. FC Nürnberg erwägt nach der Talfahrt des Klubs offenbar einen Rücktritt.

"Ich muss jetzt alles erst sacken lassen. Natürlich auch das, was heute passiert ist. Ja, ich mache mir dabei auch über einen möglichen Rücktritt Gedanken. Wenn ich den Eindruck habe, dass damit dem Verein geholfen ist und ich Ballast von ihm nehme, werde ich diesen Schritt auch gehen", sagte der 46-Jährige der "Bild".

Nach einer fünfstündigen Krisensitzung nach der deutlichen 0:3-Pleite bei Aufsteiger 1. FC Heidenheim wurde noch entschieden, dass sowohl Trainer Valerien Ismael als auch Martin Bader im Amt bleiben.

Was die Zukunft des Sportvorstands betrifft, räumte sich Bader nun Bedenkzeit ein.

"Ich will noch eine Nacht darüber schlafen und weitere Gespräche führen. Die Entscheidung über mein Schicksal treffe ich ganz allein und niemand anderes. Das Heft des Handelns möchte ich schon selber in der Hand behalten", sagte er weiter und stellte klar, dass er nicht an seinem Posten klebe: "Ich habe und werde mich immer meiner Verantwortung stellen. Jetzt muss ich entscheiden, was das Beste für den Verein ist. Nur das ist wichtig."

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