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Aalens Abwehr um Torwart Daniel Bernhardt (r.) muss in Karlsruhe Schwerstarbeit verrichten
Aalens Abwehr um Torwart Daniel Bernhardt (r.) muss in Karlsruhe Schwerstarbeit verrichten

Karlsruhe - Der Karlsruher SC dominiert gegen den VfR Aalen über 90 Minuten, lässt aber die Durchschlagskraft vermissen und tritt auf der Stelle.

Der Karlsruher SC kann einfach nicht mehr gewinnen.

Nach zuletzt drei Niederlagen in Serie musste sich die Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski am 10. Spieltag der 2. Bundesliga gegen den VfR Aalen trotz großer Überlegenheit mit einem enttäuschenden 0:0 begnügen (Highlights So., ab 19 Uhr im TV auf SPORT1 in Hattrick - Die 2. Bundesliga).

"Wir kommen nicht aus der besten Situation, daher bin ich stolz auf die Leistung. Wir haben Druck gemacht, waren die bessere Mannschaft. Das letzte Quäntchen hat aber gefehlt", sagte Kauczinski bei "Sky".

Karlsruhe tritt auf der Stelle

Mit 13 Zählern verharren die Karlsruher, die mit sechs Spielen ohne Niederlage so furios in die Saison gestartet waren, im Mittelfeld der Tabelle. Gefährlicher gestaltet sich die Situation für Aalen (10), das nur einen Punkt von der Abstiegszone entfernt ist.

Die Gastgeber waren angesichts der zuletzt dürftigen Leistungen sichtlich um Wiedergutmachung bemüht, zeigten bei strahlendem Sonnenschein auch die deutlich bessere Spielanlage.

Dennis Kempe per Kopf (8.) und Rouwen Hennings (19.) mit einem satten Volleyschuss scheiterten aber am starken Aalener Schlussmann Daniel Bernhardt. In der 23. Minute kam Selcuk Alibaz vollkommen frei zum Abschluss, schlenzte den Ball aus zehn Metern aber am Tor vorbei.

Letzte Entschlossenheit fehlt

Nur vier Minuten nach dem Seitenwechsel hatte Jung-Bin Park die große Chance zur Karlsruher Führung: Nach einer Aalener Ecke konterte der KSC blitzschnell und Park lief allein in Richtung Gästetor. Bedrängt von zwei Abwehrspielern kam der Südkoreaner jedoch im letzten Moment ins Straucheln und vertändelte so den Ball.

Die einzige Aalener Chance durch Manuel Junglas (63.) machte Karlsruhes Torwart Dirk Orlishausen zunichte, auf der Gegenseite parierte VfR-Keeper Bernhardt zehn Minuten vor dem Ende einen Freistoß des Ex-Aaleners Enrico Valentini.

Den krachenden Schlusspunkt setzten dann noch einmal die Gäste: Collin Quaner traf in der 86. Minute die Latte des Karlsruher Tores, stand aber zuvor im Abseits.

So klang Quaners Lattenschuss bei SPORT1.fm:

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