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Seit 2003 ist Martin Bader beim 1. FC Nürnberg, seit 2010 als Sportvorstand

Sportvorstand Martin Bader hat sich bei der Jahreshauptversammlung des 1. FC Nürnberg gegen den Unternehmer Hanns-Thomas Schamel durchgesetzt.

Schamel scheiterte bei der Wahl des Aufsichtsrates schon im ersten Wahlgang. Er war mit seiner Initiative "Pro Club 2020" angetreten und hatte die Mehrheit in dem Gremium übernehmen wollen.

Bader bekam für seine Rede in der Frankenhalle viel Applaus. "Ich habe selbstverständlich persönlich überlegt, den Weg frei zu machen", sagte er über die zuletzt sportlich angespannte Situation beim Zweitligisten - aber: "Ich bin so erzogen und habe mein Berufsleben so bestritten, dass in kritischen Situationen nicht aufgegeben wird."

Im Fall des Aufsichtsratsmitglieds Günter Koch wurde ein Dringlichkeitsantrag zu dessen Abwahl gestellt. Koch hatte sich in einem Video mit einem Schal des FC Bayern gezeigt. Der Antrag wurde abgelehnt, Koch bleibt daher im Amt.

Finanzvorstand Ralf Woy präsentierte zudem für das abgelaufene Geschäftsjahr einen Gewinn von etwas mehr als 400.000 Euro bei einem Gesamtumsatz von 64,4 Millionen Euro.

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