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Martin Bader bleibt Sportvorstand beim 1. FC Nürnberg

Sportvorstand Martin Bader vom 1. FC Nürnberg ist zufrieden mit dem neu gewählten Aufsichtsrat der Franken und geht gestärkt aus der Jahreshauptversammlung hervor.

"Es ist im Vorfeld klar Personen-Wahlkampf gemacht worden von der einen oder anderen Gruppierung, die sich positioniert hat mit dem Ziel, den Vorstand ? sprich meine Person ? abzulösen", erklärte Bader im Gespräch mit SPORT1: "Von der Gruppierung ist keiner rein gewählt worden. Das zeigt, dass fast 2000 Mitglieder einer anderen Meinung gewesen sind."

Bei der Mitgliederversammlung am Dienstag war Unternehmer Hanns-Thomas Schamel mit seiner Initiative "Pro Club 2020" klar gescheitert.

Schamel, der den in die Kritik geratenen Bader stürzen wollte, trat zum zweiten Wahlgang erst gar nicht mehr an.

Bader hatte vor der Mitgliederversammlung seinen Rücktritt angeboten: "Es ist leider öffentlich geworden, dass man mit solchen Gedanken auch mal spielt", sagte er.

Der 46-Jährige spürt dennoch Rückhalt im Verein: "Aber es war auch relativ schnell klar, dass sowohl der Aufsichtsrat als auch viele Mitglieder und Mitarbeiter gesagt haben: 'Wir werden das gemeinsam hinbekommen'. Das ist eher Motivation als Resignation."

Bader kann die Kritik an seiner Person im Verein aber auch nachvollziehen: "Wenn man eine Mitgliederversammlung hat, wo man Rechenschaft ablegen muss über das vergangene Jahr, in dem man abgestiegen ist und einen sehr negativen Start in die Zweite Liga hatte, dann ist es klar, dass die Kritik groß ist."

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