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Raphael Schäfer zog sich eine Museklverletzung zu

Der langjährige Kapitän Raphael Schäfer ist im Tor des 1. FC Nürnberg nur noch die Nummer 3. "Das hat man mir so mitgeteilt", sagte der 35-Jährige der "Nürnberger Zeitung".

Schäfer hatte bereits beim 3:2 am vergangenen Montag gegen den 1. FC Kaiserslautern auf der Tribüne Platz nehmen müssen und äußerte sich nun erstmals über seine Degradierung.

"Vielleicht spiele ich nie wieder für den Club", sagte Schäfer, der im 13. Jahr beim FCN ist.

Bislang galt seine Nichtberücksichtigung nur für das Spiel gegen den FCK, wenngleich Trainer Valerien Ismael angedeutet hatte, auch im Auswärtsspiel am Freitag beim VfL Bochum auf die neue Nummer 1 Patrick Rakovsky und dessen Ersatz Samuel Radlinger setzen zu wollen.

Ob Schäfer seinen bis 2016 laufenden Vertrag erfüllen oder sein Karriereende vorziehen wird, ließ er offen. "Eigentlich wollte ich erst in zwei Jahren aufhören. Jetzt muss ich mir erst Gedanken über meine Zukunft machen", sagte er.

Schäfer legte Wert auf die Feststellung, er habe sich "nichts zuschulden kommen lassen".

Laut Ismael und Sportvorstand Martin Bader habe der Club nach dem schwachen Saisonstart schlicht den ohnehin geplanten Generationswechsel vorziehen wollen.

"Wir haben großen Respekt für Raphael und seine zehn Jahre als Kapitän. Deshalb gehen wir auch professionell mit ihm um", sagte Bader.

Wenig professionell hat sich offenbar Dave Bulthuis verhalten. Der Linksverteidiger hat sich aus Enttäuschung über seine Reservistenrolle mit Coach Ismael angelegt und wurde aus disziplinarischen Gründen ins Regionalliga-Team verbannt.

"Er ist übers Ziel hinausgeschossen und muss erst wieder einen Schritt auf den Trainer zugehen", sagte Bader.

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