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Markus von Ahlen ist zum zweiten Mal Interimstrainer bei 1860 München
Markus von Ahlen arbeitet seit 2012 für 1860 München

Markus von Ahlen soll 1860 München dauerhaft aus der Krise führen.

Der 43-Jährige hat sich mit Sportchef Gerhard Poschner auf ein längerfristiges Engagement als Cheftrainer bei den Löwen geeinigt.

Dies bestätigte der Verein am Mittwoch.

Die kurz gehandelte Personalie Bernd Schuster hat sich bei den Sechzigern damit erledigt.

"Markus war und ist unsere Option A. Das hat sich in den sehr guten Gesprächen mit ihm wie erwartet bestätigt. Gemeinsam mit Markus werden wir unseren Weg fortsetzen", sagte Poschner.

Von Ahlen war nach der Entlassung von Ricardo Moniz bereits zum dritten Mal bei den Münchnern als Interimscoach eingesprungen.

Einem 2:0 gegen Greuther Fürth folgte am vergangenen Freitag jedoch der Rückschlag in Aalen (0:2).

Dennoch galt der frühere Co-Trainer als Wunschkandidat von Poschner. Der zwischenzeitlich gehandelte Schuster war zuletzt kein Thema mehr.

Von Ahlen war bereits bei den Entlassungen von Alexander Schmidt und Friedhelm Funkel kurz eingesprungen.

In fünf Spielen unter seiner Regie hatte der TSV 1860 im Endspurt der vergangenen Saison immerhin zehn Punkte geholt.

Von Ahlen, seit zwei Jahren im Verein, trat dennoch wieder als Assistent von Moniz ins zweite Glied zurück. Sein Vertrag bei den Löwen lief bisher bis 2016.

Die Münchner wollen nach dem Abstieg 2004 endlich wieder in die erste Liga. Nach dem miserablen Saisonstart mit nur acht Punkten aus den ersten neun Spielen hatte Poschner zuletzt jedoch von einem Übergangsjahr gesprochen.

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