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Seung-Woo Ryu erzielte sein erstes Tor für Eintracht Braunschweig

Eintracht Braunschweig feiert gegen den VfR Aalen den dritten Pflichtspielsieg in Folge und schließt zur Spitzengruppe auf.

Eintracht Braunschweig hat seinen Aufwärtstrend in der Zweiten Liga fortgesetzt.

Die Niedersachsen setzten sich nach einem zumindest kämpferisch überzeugenden Auftritt mit 2:1 (1:0) gegen den VfR Aalen durch und feierten den dritten Pflichtspielsieg nacheinander.

Während Braunschweig als Neunter wieder nach oben blicken kann, fiel das auswärts weiter sieglose Aalen auf Tabellenplatz 18 zurück.

Die Leverkusener Leihgabe Seung-Woo Ryu brachte Braunschweig mit seinem ersten Saisontreffer in Führung (32.). Andreas Ludwig gelang der zwischenzeitliche Ausgleich (60.), ehe der eingewechselte Dennis Kruppke den Bundesliga-Absteiger zum fünften Saisonsieg schoss (72.).

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"Wir haben ein bisschen gewackelt, sind nach dem Ausgleich aber zurückgekommen und haben verdient gewonnen", sagte Braunschweigs Hendrick Zuck bei "Sky".

Der Aalener Ludwig meinte: "Wir hätten einen Punkt verdient gehabt, aber wir haben absolut unnötige Gegentore kassiert. Es hilft ja nichts, wir müssen uns jetzt wieder aufraffen."

Ryu trifft zur Führung

Vor 21.140 Zuschauern im Eintracht-Stadion mussten die Hausherren kurzfristig den für die Startelf vorgesehenen Innenverteidiger Marcel Correia (Adduktorenprobleme) durch Matthias Henn ersetzen. Die Braunschweiger Defensive wurde aber lange ohnehin nicht gefordert. Vorne tat sich die Eintracht jedoch ebenfalls schwer.

Nach rund einer halben Stunde griffen die Hausherren den Gegner früher und aggressiver an - und wurden sofort belohnt, als sie Nejmeddin Daghfous im Aufbau zu einem Ballverlust zwangen.

Nach einem Querpass von Mirko Boland schoss Ryu vom Elfmeterpunkt aus ein. Ryu vergab bei einem Konter kurz vor der Pause das mögliche 2:0 (44.).

Joker Kruppke schlägt zu

In der zweiten Hälfte beging Braunschweig zunächst den Fehler, sich zu weit zurückzuziehen. Schon vor dem 1:1, das Ludwig nach einer schönen Kombination aus zwölf Metern erzielte, hätte Aalen einen Elfmeter erhalten müssen. Ludwig wurde von Braunschweigs Kapitän Ken Reichel gefoult, doch Schiedsrichter Benjamin Cortus ließ weiterlaufen (59.).

Doch die Eintracht kämpfte sich zurück und wurde belohnt. Der eingewechselte Kruppke nahm eine unfreiwillige Kopfballvorlage der Aalener auf und traf per Rechtsschuss von der Strafraumgrenze.

Sarauf hatten die Aalener keine Antwort mehr.

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