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Eintracht Braunschweig-1. FC Nürnberg-Havard Nielsen-Siegtor
Havard Nielsen schießt Eintracht Braunschweig zu einem knappen Sieg gegen den 1. FC Nürnberg © getty

Braunschweig - Mit dem fünften Sieg in Folge klettert Eintracht Braunschweig auf Rang zwei. Der 1. FC Nürnberg bleibt im Mittelfeld stecken.

Eintracht Braunschweig bleibt in der Zweiten Liga die Mannschaft der Stunde und steht erstmals in dieser Saison auf einem direkten Aufstiegsplatz.

Im Duell der Erstliga-Absteiger feierten die Löwen am 15. Spieltag mit dem 1:0 (1:0) gegen den 1. FC Nürnberg bereits den fünften Sieg in Folge und sprangen mit nunmehr 26 Punkten um sechs Plätze auf Rang zwei hinter Spitzenreiter FC Ingolstadt (30).

Nielsen mit Tor des Tages

Nürnberg musste im zweiten Spiel unter dem neuen Trainer Rene Weiler die erste Niederlage hinnehmen und rutschte auf Rang 13 ab (17 Punkte).

Havard Nielsen (38.) traf mit seinem siebten Saisontreffer nach Vorarbeit des agilen Hendrick Zuck aus neun Metern zum verdienten Sieg vor 21.515 Zuschauern.

Die Braunschweiger zeigten sich im Anschluss der Partie bei SPORT1 schon in Weihnachtslaune.

"Ich bin froh, dass Havard wieder einen Teil seiner versprochenen Uhr bekommt. Wenn er es schafft, eine angemessene Zahl an Toren zu schießen, bekommt er von mir eine schöne Uhr geschenkt", kündigte Trainer Torsten Lieberknecht an, ohne jedoch die geforderte Anzahl an Toren zu verraten.

Und auch Nielsen will seinen Vorlagengeber beschenken: "Es ist das vierte Mal, dass er mir den Ball so gut vorlegt. Ich muss etwas Nettes für ihn zu Weihnachten heraussuchen. Ich bin froh, ihn im Team zu haben."

Nürnberg harmlos

In einem Spiel, in dem beide Mannschaften einander nur wenige Räume gewährten, übernahmen die Hausherren nach etwa einer halben Stunde die Kontrolle und hätten die Begegnung durchaus höher gewinnen können. Nürnberg kam erst spät in der Partie auf.

Besonders Zuck (28., 34.) sowie der Südkoreaner Ryu Seung-Woo (33., 59.) stellten die Gäste-Defensive mit ihren Versuchen vor einige Probleme.

Der Club kam durch den Fernschuss von Jan Polak (21.) und den direkten Freistoß von Niclas Füllkrug (51.) lediglich zu Halbchancen.

"Einerseits haben wir die Durchschlagskraft in der Offensive vermissen lassen. Andererseits hat Braunschweig gut verteidigt", analysierte Weiler die Partie bei SPORT1.

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