vergrößernverkleinern
1. FC Nürnberg-1860 München-Jubel
Der 1. FC Nürnberg feierte gegen 1860 München den sechsten Saisonsieg © getty

Nürnberg - Der 1. FC Nürnberg nutzt eine dreiminütige Tiefschlaf-Phase der Münchner eiskalt aus. Eine Fehlentscheidung schwächt 1860.

Der 1. FC Nürnberg hat sich mit einem Sieg im Duell der Ex-Meister Luft im Abstiegskampf verschafft und die Krise bei 1860 München weiter verschärft.

Der Club schlug zum Abschluss des 16. Spieltages der Zweiten Liga die Löwen mit 2:1 (2:1) und machte einen Sprung auf Rang zwölf. Die Münchner, die sechs der letzten acht Liga-Partien verloren, gehen dagegen als Drittletzter in den letzten Vorrundenspieltag.

Alessandro Schöpf (14.) und Jakub Sylvestr (17.) legten mit ihrem Doppelschlag binnen drei Minuten den Grundstein für den sechsten Saisonsieg der Gastgeber. Nürnberg setzte sich durch ein Eigentor von Jürgen Mössmer (27.) noch einmal selbst unter Druck.

1860 verlor nicht nur die Punkte, sondern auch den Ex-FCN-Spieler Martin Angha wegen einer allerdings unberechtigten Gelb-Roten Karte (58.).

1860-Defensive pennt

Vor 31.079 Zuschauern entwickelte sich von Beginn an ein offener Schlagabtausch, in dem die Löwen die ersten Chancen, die Nürnberger die aber mehr Fortune hatten. Schöpf düpierte bei seinem Führungstreffer die halbe Hintermannschaft der Gäste.

Weil München sein Heil weiter in der Offensive suchte, konnte Nürnberg im eigenen Stadion munter kontern. Nach Vorlage von Schöpf vollendete Sylvestr souverän. Wieder sah die Münchner Defensive nicht gut aus.

Eigentor lässt Löwen hoffen

Die Bemühungen der Gäste belohnte schließlich ein Nürnberger. Mössmer fälschte einen Flanke von Maximilian Wittek unglücklich und unhaltbar für seinen Schlussmann Patrick Rakovsky zum Anschlusstreffer der Löwen ab.

Aber spätestens nach dem Platzverweis gegen Angha, der für ein harmloses Kopfballduell mit Dave Bulthuis seine zweite Verwarnung kassierte, befand sich 1860 auf der Verliererstraße.

Bei Nürnberg überzeugten Schöpf und Sylvestr, bei den Gästen Wittek und Marius Wolf.

Die Highlights der Partie im Sportradio SPORT1.fm

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel