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Hanno Balitsch (M.) führt einen intensiven Zweikampf gegen Simon Terodde (r.).
Hanno Balitsch (M.) führt einen intensiven Zweikampf gegen Simon Terodde (r.). © Imgo

Bochum verspielt gegen den FSV Frankfurt zweimal eine Zwei-Tore-Führung. Der VfL sieht lange wie der sichere Sieger aus - bis zum Beginn der furiosen Schlussphase.

Edmond Kapllani hat am 23. Spieltag der 2. Bundesliga den FSV Frankfurt in einer dramatischen Schlussphase vor der ersten Niederlage im Fußballjahr 2015 bewahrt.

Beim 3:3 (1:0) beim VfL Bochum rettete der Albaner mit einem Doppelpack in der Schlussphase nach zuletzt drei Siegen zumindest noch einen Punkt (DATENCENTER: Ergebnisse/Spielplan).

Der FSV steht mit 31 Punkten im oberen Mittelfeld der Tabelle. Bochum, das den dritten Heimsieg der Saison verspielte, weist mit 28 Zählern immer noch ein ordentliches Polster zur Abstiegszone auf (DATENCENTER: Tabelle).

"Das ist Fußball", sagte VfL-Trainer Gertjan Verbeek zu SPORT1.

Verbeek hadert

"Vielleicht habe ich zu defensiv gewechselt. Frankfurt war gut organisiert. Wir waren nicht so weit, die Führung ins Ziel zu bringen", gab sich der Niederländer aber auch selbstkritisch (Highlights des Spiels im Sportradio auf SPORT1.fm).

Marco Terrazzino (16.), Fulham-Leihgabe Thomas Eisfeld (62.) und Danny Latza (81.) ließen den VfL nach zweimalieger Zwei-Tore-Führung vom zweiten Heimsieg in Folge unter dem neuen Trainer Gertjan Verbeek träumen.

Der frühere Bochumer Zlatko Dedic (79.) und Kapllani (84./FE, 90+1.) gaben der Partie eine Wendung (So klingt Kapllanis 3:3 im Sportradio auf SPORT1.fm). Vor Kapllanis Strafstoß hatte der starke Eisfeld umstritten wegen einer vermeintlichen Notbremse im Strafraum die Rote Karte gesehen.

"Es ist unstrittig, dass es ein Foul und ein Elfmeter war", sagte Frankfurts Trainer Benno Möhlmann zu SPORT1: "Es gibt natürlich immer die Diskussionen um die Rote Karte. Aber das ist im Moment so vorgegeben und daran können leider auch wir nichts ändern."

Vor 11.000 Zuschauern zeigte Bochum über weite Strecken eine überzeugende Leistung mit präzisem Direktpassspiel (Das Spiel zum Nachlesen im TICKER).

Allerdings gingen die Gastgeber verschwenderisch mit ihren Chancen um, sodass der lange Zeit ängstliche FSV in der turbulenten Schlussphase noch einmal zurückschlug (Statistiken).

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