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Braunschweig und Leipzig trennten sich Unentschieden
RB Leipzig und Marvin Compper (M.) spielten in Braunschweig zum neunten Mal unentschieden in dieser Saison © Getty Images

Braunschweig - RB Leipzig holt bei Eintracht Braunschweig zwar den ersten Punkt in diesem Jahr, verliert den Relegationsplatz aber immer mehr aus den Augen. Poulsen fliegt vom Platz.

Der personell hochgerüstete Aufsteiger RB Leipzig kann den Bundesliga-Aufstieg wohl abschreiben.

Die Sachsen wendeten bei Eintracht Braunschweig mit einem 1:1 (0:1) zwar die dritte Niederlage in Folge ab, blieben aber zum fünften Mal in Folge ohne Sieg und haben nun acht Punkte Rückstand auf die Aufstiegsplätze. (DATENCENTER: Tabelle)

"Vor der Halbzeit waren wir alles andere auf aufmerksam. Wir standen nur hinten drin und hatten keinen Zugriff auf unsere Gegenspieler", analysierte RB-Coach Achim Beierlorzer bei SPORT1. "Nach der Pause ist uns das dann besser gelungen."

Platzverweis gegen Poulsen

Braunschweigs Coach Torsten Lieberknecht trauerte dagegen dem verpassten Sieg nach, denn: "Die Mannschaft hat eines ihrer besten Spiele in dieser Saison gezeigt."

Der Däne Emil Berggreen hatte die Niedersachsen Sekunden vor dem Halbzeitpfiff in Führung gebracht. In einer hektischen Schlussphase erzielte Kapitän Dominik Kaiser mit einem Schuss von der Strafraumgrenze in der 84. Minute den Ausgleich. "Wir haben ein gutes Spiel abgeliefert und sind sehr enttäuscht, dass wir es nicht gewinnen konnten", meinte Berggreen bei SPORT1. (SERVICE: Die Statistiken des Spiels)

Kurz darauf sah Leipzigs Yussuf Poulsen wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte. Die Braunschweiger behalten die Aufstiegsplätze als Tabellenfünfter zumindest noch im Blick. (DATENCENTER: Ergebnisse und Spielplan)

Zweikampfstarke Braunschweiger

Erstligareif war die Leistung des Bundesliga-Absteigers dabei aber nur phasenweise. Zwar hatte die Mannschaft von Coach Lieberknecht aufgrund ihrer Zweikampfstärke auf den zentralen Positionen Feldvorteile, doch die Chancenauswertung war extrem mangelhaft. Allein in der ersten Halbzeit vergab Jan Hochscheidt vier gute Einschussmöglichkeiten. (Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)

Nach dem Seitenwechsel entwickelte das Team des neuen Trainers Beierlorzer mehr Offensivdrang, kam jedoch kaum zu nennenswerten Torgelegenheiten. Die rund 400 mitgereisten Gästefans hatten zunächst wenig Grund zur Begeisterung, bis Kaiser mit einem wuchtigen Schuss den Ausgleich erzielte. 

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