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Markus Karl, Odise Roshi, FSV Frankfurt, 1. FC Kaiserslautern
Odise Roshi (r., mit Lauterns Markus Karl) wechselte 2012 vom 1. FC Köln zum FSV Frankfurt

Frankfurt am Main - Nach der Niederlage beim FSV Frankfurt fällt der 1. FC Kaiserslautern auf Rang vier ab und muss die erste Niederlage 2015 einstecken. Die Hessen festigen ihren Mittelfeldplatz.

Der 1. FC Kaiserslautern hat durch die erste Niederlage seit zehn Wochen Boden im Aufstiegskampf verloren. (Datencenter: Ergebnisse und Spielplan)

Nach zuvor drei Siegen in Serie mussten sich die Pfälzer beim FSV Frankfurt mit 0:2 geschlagen geben und fielen mit 38 Punkten auf Tabellenplatz vier zurück.

Damit verpassten die Lauterer die Chance, den Rückstand auf den FC Ingolstadt (44) zu verkürzen. Der Primus war am Freitag nicht über ein Unentschieden beim VfR Aalen hinausgekommen (1:1).

(Die Highlights zum Nachhören auf SPORT1.fm)

Dritter Heimsieg für den FSV

Vor 10.153 Zuschauern am Bornheimer Hang besiegelten Vincenzo Grifo (71.) mit einem direkt verwandelten Freistoß und Zlatko Dedic (88.) den dritten Heimsieg der Frankfurter.

Der FSV ist mit drei Siegen in drei Spielen nach der Winterpause die Mannschaft der Stunde in der Zweiten Liga. "Wir haben gegen sogenannte Übermannschaften, die in der Tabelle weit von uns entfernt sind, sehr konzentriert und engagiert unser Ding umgesetzt. Ich hoffe, dass das so bleibt", sagte FSV-Trainer Benno Möhlmann bei SPORT1.

Sein Gegenüber Kosta Runjaic war hingegen unzufrieden mit der Leistung seines Teams. "Wir haben in der zweiten Halbzeit nicht gut gespielt. Wir haben im Team zu viele Ausfälle gehabt. Es war klar, dass derjenige, der den ersten Treffer macht, im Vorteil sein wird. Und das ist Frankfurt mit einem tollen Freistoß gelungen", sagte der Trainer der Lauterer bei SPORT1.

Frankfurt couragiert

Die laufstarken Hessen, die wieder auf den zuletzt grippekraken Spielmacher Grifo zurückgreifen konnten, zeigten in der ersten Halbzeit eine couragierte Vorstellung und hatten auch Vorteile bei den Chancen. (Das Tor von Grifo zum Nachhören auf SPORT1.fm)

Aoudia verfehlt freistehend

Doch zunächst verfehlte Mohamed Aoudia freistehend das leere FCK-Gehäuse (17.), bevor der FSV-Stürmer dann knapp 20 Minuten später mit einem Schuss am Gäste-Keeper Tobias Sippel scheiterte.

Die Roten Teufel, unterstützt von rund 6000 mitgereisten Fans, waren zunächst nur bei einem Abschluss von Chris Löwe (17.) gefährlich. Auch nach dem Wechsel blieb Kaiserslautern in der Offensive überraschend harmlos.

Kunstschütze Grifo beeindruckt Balitsch

Grifo fasste sich dann bei einem Freistoß aus rund 22 Metern ein Herz und erzielte mit einem Schuss in den Winkel sein siebtes Saisontor. "Im Training schießt er immer an den Fangzaun. Wenn er dafür im Spiel trifft, kann er im Training auch weiter an den Zaun schießen", sagte Teamkollege Hanno Balitsch bei SPORT1.

Kurz darauf sah Aoudia wegen wiederholten Foulspiels noch die Gelb-Rote Karte (73.). Dedic traf zum Endstand.

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