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Union Berlins Sören Brandy bejubelt mit Fabian Schönheim seinen Treffer gegen den 1. FC Heidenheim
Unions Sören Brandy (l. mit Fabian Schönheim) erzielte gegen den 1. FC Heidenheim sein viertes Saisontor © Imago

Berlin - Union Berlin demonstriert auch gegen Heidenheim seine Heimstärke. Fabian Schönheim glänzt als Vorbereiter. Die Talfahrt des Aufsteigers geht dagegen weiter.

Dank seiner Heimstärke arbeitet sich Union Berlin in der Zweiten Liga immer weiter nach oben.

Die Köpenicker feierten beim 3:1 (2:1) gegen den 1. FC Heidenheim den vierten Sieg in Serie im eigenen Stadion und sind damit bereits Neunter. Aufsteiger Heidenheim kassierte dagegen nach starker Hinrunde die vierte Niederlage aus den letzten fünf Spielen und musste die Berliner in der Tabelle vorbeiziehen lassen. (DATENCENTER: Tabelle)

Schmidt: "Waren nicht kompakt"

"Wir kriegen alle drei Tore über den rechten Flügel. Wir waren als Mannschaft nicht kompakt, daran müssen wir arbeiten", monierte denn auch FCH-Coach Frank Schmidt bei Sky.

Sein Kollege Norbert Düwel war dagegen zufrieden: "Gerade nach dem verlorenen Spiel letzte Woche, wo wir sehr geknickt waren, haben wir vieles wieder in die richtige Bahn gelenkt." (Die Highlights des Spiels zum Nachhören auf SPORT1.fm)

Dabei ging der FCH durch Marc Schnatterer schon nach fünf Minuten in Führung. Union drehte die Partie aber noch vor der Pause durch Damir Kreilach (7.) und Sören Brandy (28.), der den gelbgesperrten Torjäger Sebastian Polter ersetzte. (DATENCENTER: Ergebnisse und Spielplan)

Schönheim glänzt als Vorbereiter

Christopher Quiring erhöhte nach der Pause (56.). Alle Berliner Tore bereitete Fabian Schönheim mit schönen Hereingaben von der linken Seite vor. (Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)

"Ich glaube, er hat gestern ein paar Zaubertränke getrunken", sagte Torschütze Brandy mit einem Augenzwinkern bei SPORT1. "Es war ein überragendes Spiel mit seinen drei Assists. So kann er ruhig weitermachen."

Der prägende Mann der ersten Halbzeit war vor 16.512 Zuschauern Heidenheims Kapitän Schnatterer. Zunächst erzielte er nach mustergültiger Vorarbeit von Florian Niederlechner sein achtes Saisontor, 155 Sekunden später ließ er Unions Spielführer Kreilach beim Ausgleich aus den Augen, dann verlor er vor dem 1:2 den Ball. (SERVICE: Die Statistiken des Spiels)

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