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Fans von Union Berlin beim Spiel gegen den FC St. Pauli
Fans von Union Berlin beim Spiel gegen den FC St. Pauli © Getty Images

Die Fans von Zweitligist Union Berlin planen für das Auswärtsspiel bei RB Leipzig am Sonntag eine Protestaktion.

Die Anhänger wollen in der ersten Hälfte gar nicht oder nur schweigend ins Stadion kommen und damit gegen das Vereins-Modell von RB demonstrieren, wo Red-Bull-Besitzer Dietrich Mateschitz den sportlichen Aufstieg des Klubs mit viel Geld forciert.

Unions Spieler sehen in der Zurückhaltung der eigenen Fans kein Problem. "Wir haben es schon im Hinspiel gezeigt, dass wir es auch hinbekommen, wenn die Fans ein paar Minuten still sind", sagte Abwehrspieler Toni Leistner.

Im Hinspiel, das die Berliner 2:1 gewannen, hatte es im Stadion An der Alten Försterei ebenfalls 15 Schweigeminuten gegeben. Dabei hatten sich rund 20.000 Union-Fans in schwarze Regenjacken gehüllt, um den Tod der Fankultur in Leipzig zu symbolisieren.

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