vergrößernverkleinern
Ralf Rangnick ist Trainer und Sportdirektor von RB Leipzig
Ralf Rangnick will sich im Moment nicht mit Aufstiegsgedanken beschäftigen © Getty Images

Sportdirektor Ralf Rangnick hat den Aufstieg des ambitionierten Zweitligisten RB Leipzig in die Bundesliga noch in dieser Saison abgehakt.

"Wir hatten vor drei Wochen noch fünf und vier Punkte Rückstand, jetzt sind es neun. Da jetzt noch vom Aufstieg zu reden, macht überhaupt keinen Sinn", sagte Rangnick vor dem Spiel am Montag (ab 20.15 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) bei Eintracht Braunschweig.

Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge und dem Absturz ins Tabellen-Mittelfeld sei es für den neuen Trainer Achim Beierlorzer viel wichtiger, "die Mannschaft zu entwickeln und die Neuzugänge zu integrieren", sagte Rangnick: "Alles andere ist momentan nicht wichtig."

Die Sachsen müssten nach Rechnung des Sportdirektors im weiteren Saisonverlauf "plötzlich einen Punkteschnitt von 2,5 oder 2,6 erzielen", um noch aufzusteigen. "Und das hat in dieser Saison noch keine Mannschaft geschafft, nicht mal Ingolstadt", sagte der 56-Jährige.

Genau wie Aufsteiger Leipzig, der neun Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz hat, wartet auch Bundesliga-Absteiger Braunschweig im Jahr 2015 noch auf den ersten Sieg.

"Beide Mannschaften sind nicht so in das neue Jahr gestartet, wie sie sich das vorgestellt haben. Deswegen ist es ein besonders brisantes und wichtiges Spiel", sagte Rangnick.

Im ersten Spiel unter Beierlorzer, der den entlassenen Alexander Zorniger ersetzte, hatten die Leipziger am vergangenen Wochenende mit 0:1 gegen den FSV Frankfurt verloren.

Trotz des Rückschlags glaubt der neue Coach schon gegen Braunschweig an die Kehrtwende.

"Wenn alle mitziehen, werden wir mit der Qualität, die wir in der Mannschaft haben, wieder erfolgreich sein. Es gibt keine Alternative zum Optimismus", sagte Beierlorzer.

Video
teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel