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Yussuf Poulsen von RB Leipzig
Yussuf Poulsen gelang in Heidenheim kaum etwas, der Stürmer von RB wurde von der FCH-Defensive abgemeldet © Getty Images

Heidenheim - Nach den Patzern der Konkurrenz hätte RB Leipzig noch einmal oben angreifen können - doch die Sachsen verlieren beim FC Heidenheim. Florian Niederlechner trifft.

RB Leipzig kann den Durchmarsch in die Bundesliga wohl endgültig abhaken. Nach vier Spielen ohne Niederlage verlor der finanzstarke Emporkömmling das Neulings-Duell beim 1. FC Heidenheim mit 0:1 (0:0) und hat damit acht Spiele vor dem Saisonende acht Zähler Rückstand auf den Relegationsplatz (Die Highlights auf SPORT1 ab 19 Uhr in HATTRICK - Die 2. Bundesliga).

RB-Trainer Achim Beierlorzer möchte davon aber wenig wissen. Er sagte auf SPORT1: "Ich bin Mathematiklehrer. Ich werde so lange an den Aufstieg glauben, bis es rechnerisch nicht mehr möglich ist."

Doch auch er musste anerkennen, dass der Gastgeber vor allem in Durchgang zwei die bessere Mannschaft war: "Heidenheim hat jeden Zweikampf angenommen und hat uns in der zweiten Halbzeit den Schneid abgekauft. Das ist anzuerkennen."

FCH nun direkt hinter Leipzig

Der FCH entledigte sich nach vier Heimniederlagen in Folge mit nun zehn Punkten Vorsprung auf Rang 16 wohl endgültig aller Abstiegssorgen und kletterte vorübergehend sogar auf Rang acht direkt hinter Leipzig. Den Siegtreffer erzielte Florian Niederlechner mit seinem zehnten Saisontor (51.). (Tabelle der 2. Bundesliga)

Heidenheims Coach Frank Schmidt sagte bei SPORT1: "Wenn du gegen RB bestehen willst, müssen Dinge wie Kampf und Leidenschaft stimmen. Das haben wir gezeigt und deshalb auch verdient gewonnen."

Die Highlights zum Nachhören im Sportradio SPORT1.fm

Der 41-Jährige blickt nun optimistisch auf den Rest der Saison: "Wir sind Aufsteiger, doch jeder glaubt seit dem ersten Spieltag, dass wir die Klasse halten können. Wir haben zu keiner Zeit etwas von unserem Selbstbewusstsein eingebüßt."

Dem FCH steht hat nun ein schweres Programm vor der Brust. Die nächsten Gegner heißen Kaiserslautern, Ingolstadt und Darmstadt, also die drei Top-Teams der Liga."

Niederlechner per Fußspitze

Zurück zum Spiel: Bis zur Pause war es dann eine oft überharte Partie mit vier Gelben Karten in der ersten halben Stunde, aber kaum nennenswerten Chancen. Sechs Minuten nach dem Wechsel ging Heidenheim dann in Führung, als Niederlechner einen 20-Meter-Schuss von Robert Leipertz mit der Fußspitze ins Tor verlängerte.

Beste Spieler beim FCH waren Niederlechner und Torhüter Jan Zimmermann. Bei Leipzig hinterließen Lukas Klostermann und Emil Forsberg noch den besten Eindruck.

(Das Spiel zum Nachlesen im Liveticker)

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