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Ewald Lienen ist Trainer vom FC St. Pauli
Ewald Lienen will das Glück mit St. Pauli erzwingen © Getty Images

Das Schlusslicht ist bei Eintracht Braunschweig genauso zum Siegen verdammt wie der VfR Aalen gegen Greuther Fürth. Alle Infos und Aufstellungen zur Zweiten Liga.

Die Samstags-Spiele der zweiten Fußball-Bundesliga stehen ganz im Zeichen des Überlebenskampfes.

Schlusslicht FC St. Pauli ist bei Eintracht Braunschweig genauso zum Siegen verdammt wie der VfR Aalen, der zuhause die SpVgg Greuther Fürth empfängt (beide Spiele ab 12.45 Uhr LIVE im Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER).

"Wir sind nicht die erste Mannschaft, die Lösungen in solch einer Situation finden muss. Bei Mannschaften, die unten drin stehen, fehlt da eben manchmal das letzte Quäntchen Glück", zog Pauli-Coach Ewald Lienen nach dem ernüchternden 0:0 in der Vorwoche zuhause gegen Aue Bilanz und haderte vor allem mit der harmlosen Offensive.

Fortan gilt es dementsprechend, die Vergangenheit hinter sich zu lassen und das Glück mit aller Macht zu erzwingen.

"Von den letzten Spielen müssen wir uns lösen und uns die Befreiung selbst erarbeiten. Dann fällt die Kugel auch wieder ins Tor", so Lienen.

Doch auch die löchrige Defensive - die Kiezkicker sind mit 42 Gegentoren die Schießbude der Liga, muss schnellstens  Lösungen finden, um doch noch den Schalter umzulegen.

Ähnlich brenzlig gestaltet sich die Situation auf der Ostalb.

Aalen, das mit 19 Punkten nur einen Zähler mehr auf dem Konto hat als der FC St. Pauli, wartet seit Ende November auf einen Dreier. Unter der Woche kam zudem im Achtelfinale des DFB-Pokals gegen 1899 Hoffenheim das Aus.

Und doch sah Coach Stefan Ruthenbeck bei der 0:2-Pleite gegen den Erstligisten Ansatzpunkte, die ihn hoffnungsvoll stimmen, das Ruder doch noch herumreißen zu können.

"Mit dem gleichen Engagement und der gleichen Leidenschaft wie gegen Hoffenheim müssen wir auch ins Duell gegen Fürth gehen. Das Team hat sich nie aufgegeben, viele gute Chancen schön herausgespielt. Wenn wir so in den kommenden Wochen auftreten, werden wir noch einige Punkte holen", ist sich Ruthenbeck sicher.

Punkte hätten auch die Fürther dringend nötig, um nicht auch noch in den Abstiegsstrudel hineingezogen zu werden.

"Hier herrscht keine Li-La-Laune-Bär-Stimmung, sondern wir müssen in den verbleibenden Spielen schon sehr konzentriert arbeiten. Und dessen sind wir uns bewusst", gibt Rückkehrer Mike Büskens bei SPORT1 die Marschroute vor.

Bei seinem ersten Spiel auf der Fürther Trainerbank musste Büskens, der mit Frank Kramer seinen Nachfolger wieder abgelöst hatte, bei Aufstiegskandidat Kaiserslautern eine 1:2-Niederlage  hinnehmen.  

SPORT1 berichtet ab 12.45 Uhr von allen Partien LIVE im Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER auf SPORT1.de und der SPORT1 App

SPORT1 liefert die letzten Fakten zu den Samstags-Spielen:

Eintracht Braunschweig - FC St. Pauli:

Ausgangslage: Die in diesem Jahr noch sieglosen Braunschweiger holten aus den vergangenen vier Auftritten nur einen Zähler. Schlusslicht St. Pauli, das mit 42 Gegentoren die schwächste Defensive der Liga stellt, konnte in diesem Jahr noch keinen Dreier einfahren (zwei Unentschieden, zwei Niederlagen). (Hinspiel: 0:1)

Vorrausichtliche Aufstellungen:

Braunschweig: Gikiewicz - Kessel, Decarli, Dogan, Reichel - Hedenstad, Vrancic, Boland, Hochscheidt - Nielsen, Berggreen

Nicht dabei:Pfitzner, Oehrl, Kruppke

FC St. Pauli: Himmelmann - Kalla, Sobiech, Gonther, Halstenberg - Koch, Alushi - Rzatkowski, Daube, Thy - Nöthe

Nicht dabei: Nehrig, Thorandt, Buchtmann

VfR Aalen - SpVgg Greuther Fürth

Ausgangslage:  Die seit sieben Partien sieglosen Aalener spielten in der heimischen Scholz Arena zuletzt dreimal Unentschieden. Fürth, das sich beim jüngsten Comeback von Trainer Mike Büskens mit 1:2 in Kaiserslautern geschlagen geben musste, hat nur eines seiner vergangenen elf Begegnungen gewonnen (sechs Unentschieden, vier Niederlagen). (1:1)

Vorrausichtliche Aufstellungen:

Aalen: Bernhardt - Ofosu-Ayeh, Barth, Mockenhaupt, Feick - A. Hofmann - Ludwig, Gjasula, Leandro, Klauß - Quaner

Nicht dabei: Neumann, Daghfous, Drexler, Lechleiter

Fürth: Hesl - Philp, Thesker, B. Röcker, Gießelmann - Weilandt, Fürstner, M. Caligiuri, Schröck - K. Przybylko, Zulj

Nicht dabei: Mickel, Mohr, Azemi

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