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Riesenjubel beim SV Sandhausen nach dem Befreiungsschlag im Kellerduell gegen Erzgebirge Aue © imago

Aalen - Nach acht Siegen ohne Sieg gelingt dem VfR im Kellerduell gegen Erzgebirge Aue die Wende - und ein Knallertor. Die Sachsen rutschen ganz tief - und stellen einen neuen Negativrekord auf.

Der VfR Aalen hat im Kellerduell seine schwarze Serie beendet und die Rote Laterne des Tabellenletzten an seinen Gegner Erzgebirge Aue abgegeben.

Der VfR besiegte die Sachsen verdient mit 3:0 (1:0) und verbesserte sich mit 23 Punkten auf den Relegationsplatz vor dem FC St. Pauli (22) und Aue (21). (Datencenter: Tabelle)

Aue stellt Negativrekord auf

Die Tore für das Team von der Ostalb, das zuvor mit acht Spielen ohne Sieg einen negativen Vereinsrekord aufgestellt hatte, erzielten Andreas Hofmann (36.), Collin Quaner (72.) und Markus Steinhöfer (88.).  (Die Highlights des Spiels bei Sport1.fm zum Nachhören)

Aue stellte nun seinerseits einen Klubrekord auf: Zum vierten Mal in Folge blieben die Erzgebirgler ohne Tor. (Datencenter: Ergebnisse und Spielplan)

"Wir sind natürlich sehr erleichtert", sagte Quaner nach Abpfiff bei SPORT1, der mit seinem Volley-Hammer zum 2:0 für die Vorentscheidung sorgte.

Und der Torschütze fügte an: "Es ist auch ein Sieg für die Fans und für die Stadt und für den Trainer, dem wir etwas zurückgeben wollten."

Ruthenbeck dämpft Euphorie

"Es ist wichtig, dass die Mannschaft wieder an sich glaubt. Aber wir haben noch nichts gewonnen. Wir sind nun 16., aber es geht schon wieder Vorbereitung los mit der Vorbereitung auf den nächsten Gegner", sagte VfR-Coach Stefan Ruthenbeck bei SPORT1.

Seinem Kollegen Tommy Stipic versagte dagegen nach 90-minütiger Anfeuerung fast die Stimme.

"Wir wollten hier unbedingt gewinnen. Der Wille war erkennbar, aber wir haben zu viele Fehler gemacht",
krächzte er bei Sky.

Rene Klingbeil wiederum meinte bei SPORT1: "Wer es jetzt noch nicht kapiert hat, dem kann ich auch nicht mehr helfen. Wir müssen uns jetzt wirklich zusammenreißen und kämpfen, dass wir die Liga halten."

Stipic wechselt den Torwart

Beide Trainer hatten nach den schlechten Ergebnissen der vergangenen Wochen einige Änderungen vorgenommen, Aues Stipic sogar im Tor, wo Sascha Kirschstein Martin Männel ersetzte. (Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)

Nach 35 Minuten musste der frühere Hamburger aber hinter sich greifen, als Hofmann nach einem Eckball frei zum Kopfball kam und der Aufsetzer zwischen Kirschstein und dem auf der Linie stehenden Sebastian Hertner hindurch den Weg ins Netz fand. (Service: Die Statistiken des Spiels)

Nach der verdienten Pausenführung war der VfR auch in der zweiten Hälfte überlegen. (Reinhören bei SPORT1.fm: Das Tor von Collin Quaner)

Doch erst Quaner sorgte für das erlösende 2:0. 

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