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Erzgebirge Aue v SV Darmstadt  - 2. Bundesliga-Stefan Mugosa
Stefan Mugosa ist Leihspieler des 1. FC Kaiserslautern in Diensten von Erzgebirge Aue © Getty Images

Aue - Erzgebirge Aue muss zunehmend um den Klassenerhalt in der Zweiten Liga bangen. Die Sachsen treffen gegen Greuther Fürth erneut das Tor nicht. Männel ist weiter optimistisch.

Erzgebirge Aue muss mehr denn je um den Klassenerhalt in der 2. Liga bangen. Die Sachsen kamen im Kellerduell mit der SpVgg Greuther Fürth nicht über ein 0:0 hinaus und warten seit fünf Spielen auf einen Sieg sowie einen eigenen Treffer.

Die Position von Trainer Tomislav Stipic wurde damit weiter geschwächt, bei SPORT1 gab er sich jedoch weiter kämpferisch: "Ich bin stolz auf die Leistung meiner Mannschaft. Die wichtigen Chancen werden wir dann in den nächsten Wochen nutzen, wenn es wirklich darauf ankommt."

Aue (22 Punkte) kletterte aber wegen der besseren Tordifferenz gegenüber dem FC St. Pauli auf Tabellenplatz 17. Fürth (29), das unter seinem neuen Trainer Mike Büskens weiter sieglos ist und ebenfalls seit fünf Spielen auf einen Dreier wartet, blieb auf Rang 14. (Tabelle der 2. Bundesliga)

Die Situation für Aue bleibt also sehr kritisch. Stipic haderte ein wenig mit den Schicksal: "Wir sind in einer Phase des Gebens und Arbeitens. Wir bekommen allerdings nur das Gefühl der Kälte zurück, nicht das schöne Gefühl der Wärme und Freude. Ich habe die Mannschaft gebeten, mir weiter zu vertrauen. Heute hat sie mich auf jeden Fall durch ihre Leistung berührt."

Wenig Chancen auf beiden Seiten

7600 Zuschauer im Erzgebirgsstadion sahen ein schwaches Spiel mit wenigen Höhepunkten. Beiden Mannschaften war deutlich anzumerken, was für sie auf dem Spiel stand.

Die Highlights der Partie im Sportradio SPORT1.fm

In der ersten Hälfte war Fürth dem Führungstreffer näher, als Zsolt Korcsmar das diesmal wieder von Martin Männel gehütete Tor freistehend per Kopf verfehlte (35.).

Hesl bester Fürther

In der zweiten Halbzeit hatte Stefan Mugosa für die zumindest kämpferisch überzeugenden Auer mehrfach das 1:0 auf Kopf und Fuß, konnte Fürths starken Hesl aber nicht überwinden. (Das Spiel zum Nachlesen im Liveticker)

Fürth-Trainer Mike Büskens sagte bei SPORT1: "Es ist wichtig, dass wir den Abstand auf Aue halten konnten. Auch wenn wir am Ende Glück hatten." Auf die Frage, ob er sich seine Rückkehr nach Fürth anders vorgestellt habe, meinte er: "Wir mussten einige Spieler abgeben, die nun in der Ersten Liga spielen. Wir mussten diese Akteure durch junge Spieler ersetzen, die sich der Situation stellen müssen. Das war mir bei meinem Amtsantritt jedoch bekannt, und auch ich stelle mich dieser Aufgabe."

Büskens abschließend: "Die Mannschaft arbeitet vorbildlich. Zur Zeit fehlt uns aber die Ruhe beim letzten Ball. Daran werden wir nun aber zwei Wochen arbeiten und die Zeit nutzen."

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