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Fans des Karlsruher SC protestieren gegen RB Leipzig
Fans des Karlsruher SC protestieren gegen RB Leipzig © Getty Images

Nach den Vorkommnissen rund um das Spiel gegen RB Leipzig nimmt der Kontrollausschuss Ermittlungen gegen den KSC auf. Der Klub reagiert mit einem Maßnahmenkatalog

Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Ermittlungen gegen Zweitligist Karlsruher SC eingeleitet.

Untersucht werden die Vorkommnisse rund um das Heimspiel gegen RB Leipzig am vergangenen Montag (0:0).

Während des Spiels hatten KSC-Fans zwei große Banner mit verunglimpfendem Inhalt in Richtung der Gäste gezeigt.

Dazu soll der Leipziger Mannschaftsbus am Wildparkstadion von Anhängern der Gastgeber an der Abfahrt gehindert worden sein.

Dies gilt auch für den Wagen von RB-Sportdirektor Ralf Rangnick, gegen den außerdem getreten und gespuckt worden sein soll. Auch Farbbeutel sollen geworfen worden sein.

Am Freitagnachmittag reagierte der KSC auf die Vorkommnisse und stellte einen sechs Punkte umfassenden Maßnahmenkatalog vor.

Dabei sprach der Klub unter anderem von "nicht hinnehmbaren Exzessen von Teilen der aktiven Fanszene" sowie "Provokationen und Einschüchterungen, die der Verein für kriminell hält". Der KSC kündigte zudem an, die polizeilichen Berichte anzufordern, "um die Personalien der Täter festzustellen und weitere Maßnahmen zu ergreifen."

Als Reaktion auf die Schmähplakate und -banner sprachen die Verantwortlichen darüber hinaus ein generelles Verbot von Bannern für die nächsten drei Heimspiele aus.

Dies betrifft das Derby gegen den 1. FC Kaiserslautern (22. März), sowie die Partien gegen den FC St. Pauli (10. April) und gegen die SpVgg Greuther Fürth (26. April).

Auch die "Einleitung von Vereinsausschlussverfahren gegen mehrere Personen" werde derzeit geprüft.

Der Kontrollausschuss hat den Karlsruher SC zudem zu einer Stellungnahme aufgefordert.

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