vergrößernverkleinern
FC St. Pauli v Greuther Fuerth  - 2. Bundesliga-Ewald Lienen
Ewald Lienen (M.) geht nach dem Spiel gegen Greuther Fürth auf die Schiedsrichter los © Getty Images

St. Pauli-Trainer Ewald Lienen wettert nach seiner Geldstrafe gegen Schiedsrichter und DFB-Kontrollausschuss. Er werde doppelt bestraft. Dennoch akzeptiert er die Sanktionen.

Trainer Ewald Lienen vom FC St. Pauli hat das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes nach seiner Bestrafung scharf kritisiert. "Ich bin entsetzt von dem Schiedsrichter und dem Kontrollausschuss. Ich bin entsetzt darüber, dass so etwas hier in Deutschland möglich ist. Das ist respektlos hoch drei", sagte Lienen dem Hamburger Abendblatt.

Gegen den 61-jährigen Coach war zuvor eine 3000-Euro-Geldstrafe wegen unsportlichen Verhaltens ausgesprochen worden.

Lienen soll dem Schiedsrichtergespann im Spiel gegen die SpVgg Greuther Fürth (0:1) angeblich vorgeworfen haben, das Spiel "verpfiffen zu haben". "Ich habe dieses Wort mit keiner Sterbenssilbe gesagt. Was Schiedsrichter sagen, ist ja in den Augen des DFB ein Evangelium. Meine Seite der Geschichte interessiert da doch keinen. Das ist unglaublich", sagte Lienen.

Er werde für eine "völlig indiskutable Schiedsrichterleistung im Nachhinein auch noch bestraft. Das ist absolut inakzeptabel". Nach dem Spiel gegen Fürth hatte Lienen sich darüber beklagt, dass seinem Team erst ein Handelfmeter zugesprochen, dann aber wieder aberkannt wurde.

Trotz der harschen Kritik wird Lienen das Urteil akzeptieren. "Ich habe weder die Zeit und die Lust, mich mit denen noch mal an einen Tisch zu setzen. Ich habe wirklich Wichtigeres zu tun", sagte der Pauli-Coach.

Als Tabellenvorletzter der 2. Bundesliga empfängt St. Pauli am kommenden Samstag (13.00 Uhr im LIVETICKER und Sportradio SPORT1.fm) im FSV Frankfurt die beste Rückrundenmannschaft.

Video
teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel