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Die Trainer Markus Kauczinski vom KSC (l.) und Kosta Runjaic vom FCK begrüßen sich vor dem Spiel
Die Trainer Markus Kauczinski vom KSC (l.) und Kosta Runjaic vom FCK begrüßen sich vor dem Spiel © Getty Images

Am Rande des brisanten Südwestderbys zwischen dem Karlsruher SC und dem 1. FC Kaiserslautern ist es zu keinen nennenswerten Zwischenfällen gekommen.

Die Taktik der Deeskalation sei aufgegangen, erklärte ein Sprecher der Karlsruher Polizei.

Es habe sich ausgezahlt mit circa  1.000 Beamten vor Ort zu sein und massive Präsenz zu zeigen.

Die Busse der Gästefans seien fast direkt vor den Block gefahren, so dass es fast keine Berührungspunkte zwischen den beiden Fangruppierungen gegeben habe.

Vor dem Spiel hatte sich lediglich ein kleinerer Vorfall ereignet: Rund 200 FCK-Fans wollten wohl 30 Kilometer vor Karlsruhe aus dem Fan-Zug aussteigen, um die Polizeikontrollen zu umgehen - was aber nicht funktionierte. Die Gäste-Fans wurden geschlossen ins Stadion gebracht.

An der Autobahnraststätte Bruchsal war zudem ein Fanschal geklaut worden.

Das bislang letzte, traurige Kapitel in der ewigen Fehde beider Lager datiert vom 4. Oktober 2014.

Nach dem Hinspielsieg des FCK (2:0) war es auf der Südtribüne des Fritz-Walter-Stadions zu wüsten Ausschreitungen gekommen. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hatte beide Klubs deshalb zu einer Geldstrafe von jeweils 20.000 Euro verdonnert. Zudem droht bei "einem schwerwiegenden Wiederholungsfall" bis zum 4. Oktober 2015 ein Meisterschaftsheimspiel unter teilweisem Ausschluss der Öffentlichkeit.

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