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1860-Kapitän Christopher Schindler und sein Team müssen nach unten schauen
1860-Kapitän Christopher Schindler und sein Team müssen nach unten schauen © Getty Images

München - Aue geht nach einem Konter früh in Führung, 1860 rennt vergeblich an. Doch am Ende reicht es für die Sachsen, die in der Tabelle ganz dicht an die Löwen heranrücken.

Erzgebirge Aue hat im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga nach langer Zeit wieder mal ein Lebenszeichen von sich gegeben und 1860 München gleichzeitig ganz tief mit den Sumpf gezogen.

Die Sachsen gewannen mit 1:0 (1:0) an der Isar und verbesserten sich durch ihren zweiten Auswärtssieg in dieser Saison auf Relegationsplatz 16 (Tabelle der 2. Bundesliga).

Die Löwen liegen nach ihrer achten Heimpleite mit nur einem Punkt mehr als die Mannschaft von Trainer Tomislav Stipic auf Rang 15 (Spielplan und Ergebnisse der 2. Bundesliga).

"Wissen nicht, warum wir verloren haben"

"Das wäre ein Befreiungsschlag gewesen. So bleibt es so eng wie zuvor", sagte TSV-Trainer Torsten Fröhling bei Sky. "Wir wissen selber nicht, warum wir verloren haben. Wir haben viele Chancen kreiert. Der letzte Pass hat gefehlt. So lächerlich es klingt, aber auf diese Leistung muss man aufbauen. Im Fußball passieren Fehler, wir haben Aue einmal zum Toreschießen eingeladen. Diese Fehler müssen wir abstellen."

Auch Münchens Daniel Adlung meinte: "Der Sieg war unverdient. Wenn einer von unseren Bällen reingeht, hat Aue Riesenprobleme."

Stipic erleichtert

Aue-Coach Tomislav Stipic war sichtlich erleichtert: "Das tut gut. Wir hatten weniger Ballbesitz, aber mehr Herz. Wir müssen vorne abgeklärter sein, dann hätten wir das Spiel früher entscheiden können."

"Wir sind noch am Leben, wir sind noch im Geschäft", meinte Rene Klingbeil.

Kortzorg bricht den Bann

Romario Kortzorg brach für die Gäste, die in ihren vorangegangenen fünf Spielen ohne Torerfolg geblieben waren, bereits in der 6. Minute den Bann.

Die Gastgeber erholten sich vor 20.300 Zuschauern zwar nach einer Viertelstunde von dem Schock, bis auf eine Gelegenheit von Korbinian Vollmann sprang aus den Angriffsbemühungen von 1860 vor der Pause aber nicht heraus.

Auch nach dem Seitenwechsel hielt Aue den Angriffen der Münchner stand und brachte am Ende nicht unverdient seinen erst sechsten Saisonsieg über die Zeit (Das Spiel im Ticker nachlesen). 

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