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FC Ingolstadt v Karlsruher SC  - 2. Bundesliga
Rouwen Hennings brachte den KSC früh in Führung - für den Sieg reichte es am Ende aber nicht © Getty Images

Aalen - Nach einer schwachen ersten Halbzeit spielt der Karlsruher SC beim VfR Aalen nur unentschieden. Der Rückstand auf den zweiten Platz in der Tabelle wird immer größer.

Der Karlsruher SC hat im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga einen Rückschlag hinnehmen müssen. Beim abstiegsbedrohten VfR Aalen kam das Team von Trainer Markus Kauczinski trotz zweimaliger Führung nur zu einem 2:2 (1:0) und hat mit 45 Punkten nun bereits vier Zähler Rückstand auf den 1. FC Kaiserslautern auf Platz zwei (49) (Tabelle der 2. Bundesliga).

Rouwen Hennings mit seinem elften Saisontor (2.) und Ilijan Micanski (63.) brachten die Gäste zweimal auf die Siegerstraße. Jürgen Gjasula (54./Foulelfmeter und 65.) sorgte aber jeweils für den nicht unverdienten Ausgleich (Spielplan und Ergebnisse der 2. Bundesliga).

Kauczinski unzufrieden

"Wir führen zweimal und machen dann leichte Fehler", sagte KSC-Coach Markus Kauczinski zu Sky. "Es war kein schlechtes Spiel von uns, aber wir haben zwei Punkte verloren. Der Schiedsrichter hat uns auch einige Male benachteiligt."

"Ich freue mich darüber, wie die Mannschaft zurückgekommen ist", meinte Aalens Trainer Stefan Ruthenbeck. "Aber wir holen zu viele Unentschieden. Wir haben 15 Spiele nicht verloren, stehen aber trotzdem nicht gut da. Wir brauchen ohne Wenn und Aber Siege."

Hennings: "Sehr ärgerlich"

Vor 8474 Zuschauern an der Ostalb spielten die Gastgeber von Beginn an gut mit. Das frühe Karlsruher Tor spielte aber den Gästen in die Karten. Bis zur Pause tat der KSC nicht mehr als nötig, was in der zweiten Halbzeit bestraft wurde.

"Wir wollten drei Punkte mitnehmen. Aalen profitiert eigentlich nur von unseren Fehlern. Das ist sehr ärgerlich", sagte Torschütze Hennings.

Gjasula trifft doppelt

Reinhold Yabo foulte Andreas Ludwig im Strafraum, Schiedsrichter Harm Osmers (Hannover) zeigte sofort auf den Punkt, und Gjasula ließ sich die Chance nicht entgehen. Micanski hatte es im Anschluss im VfR-Strafraum zu einfach, dafür war auf der Gegenseite erneut Gjasula zur Stelle.

"Wir haben Hoffnung. In der Mannschaft steckt viel Potenzial. Wir können es am Ende noch packen", so Gjasula  (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker).

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