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Marco Sailer vom SV Darmstadt 98 jubelt
Marco Sailer sichert Darmstadt mit seinem Tor in der Schlussphase einen Punkt in Nürnberg © imago

Nürnberg - Darmstadt 98 erkämpft sich beim 1. FC Nürnberg in der Schlussphase ein Remis und klettert vorerst auf Platz zwei. Für Nürnberg endet zumindest eine schwarze Serie.

Darmstadt 98 hat im Rennen um den direkten Durchmarsch in die Bundesliga einen wichtigen Punkt erkämpft und belegt mindestens bis Montagabend einen direkten Aufstiegsplatz.

Der Zweitliga-Neuling kam durch ein Tor von Marco Sailer (73.) am 28. Spieltag bei Bundesliga-Absteiger 1. FC Nürnberg noch zu einem 1:1 (0:1) und kletterte auf Rang zwei (DATENCENTER: Tabelle).

Marco Sailer: "Ein toller Tag für mich"

Darmstadts Torschütze freute sich nach dem Spiel mit nacktem Oberkörper über sein erstes Zweitligator. "Ich habe direkt an meinen Daddy gedacht und habe ihm das Trikot geschenkt", erklärte Sailer bei SPORT1. Auch sein Bruder und viele Freunde seien vor Ort gewesen: "Es war ein toller Tag für mich."

Nach dem Unentschieden kann der punktgleiche 1. FC Kaiserslautern am Montag mit einem Remis bei Fortuna Düsseldorf nun aber wieder an den Lilien vorbeiziehen.

Raphael Schäfer: "Durch viele Täler gegangen"

Nürnberg wartet seit sechs Spielen auf einen Sieg und belegt nur den neunten Platz. Winter-Neuzugang Guido Burgstaller (34.) hatte den Club mit seinem dritten Saisontor in Führung gebracht (DATENCENTER: Ergebnisse und Spielplan). Weil hinten aber einmal mehr nicht die Null stand, reichte es für die Franken wieder nicht zum Sieg.

"Glauben Sie mir, wir werden auch wieder zu Null spielen", kündigte FCN-Torwart Raphael Schäfer bei SPORT1 an und forderte Geduld: "Ich glaube, dass wir in dieser Saison durch viele Täler gegangen sind und auch gehen mussten, mehrmals auch den Torwart gewechselt haben. Von daher ist es denke ich auch so, dass wir uns erst mal finden müssen."

Romain Bregerie fordert vergeblich Elfmeter

Nürnbergs Trainer Rene Weiler hatte seinem Team angesichts von zuletzt vier Niederlagen in Serie mit auf den Weg gegeben, es müsse "den Bock umstoßen, um jeden Preis". Und vor 30.648 Zuschauern verdienten sich die Gastgeber die Führung in einer umkämpften ersten Hälfte durchaus. Burgstaller traf aus kurzer Distanz nach einem Eckball (Die Highlights des Spiels zum Nachhören auf SPORT1.fm).

Auch nach der Pause war Nürnberg dem zweiten Tor zunächst näher, erst in der Schlussphase drehte Darmstadt angetrieben vom starken Sailer auf (SERVICE: Die Statistiken des Spiels).

Schon bevor Sailer der Ausgleich gelang, hatte dessen Mitspieler Romain Bregerie einen Foulelfmeter gefordert. "In der zweiten Halbzeit war das von meiner Seite ein klarer Elfmeter für uns. Nicht nur einer, sondern sogar zwei Gegenspieler ziehen mich am Trikot", erklärte der Franzose bei SPORT1. Die Pfeife von Schiedsrichter Sascha Stegemann blieb aber stumm.

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