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Robert Zulj-Greuther Fuerth v 1. FC Nuernberg - 2. Bundesliga
Robert Zulj (r.) für Fürth zum zwischenzeitlichen 2:0 © Getty Images

Fürth - Aufatmen bei Mike Büskens: Gegen Fortuna Düsseldorf feiert der Trainer mit der SpVgg Greuther Fürth den ersten Sieg seit seiner Rückkehr. Der Klassenerhalt rückt näher.

Die SpVgg Greuther Fürth hat sich mit dem ersten Sieg unter Trainer Michael Büskens Luft im Abstiegskampf verschafft. Die Franken setzten sich gegen Fortuna Düsseldorf verdient 3:0 (1:0) durch und sicherten sich damit nach neun Spielen endlich wieder einen Dreier. Für Büskens war es das erste Erfolgserlebnis mit der SpVgg nach acht Spielen mit vier Unentschieden und vier Niederlagen (DATENCENTER: Ergebnisse und Spielplan).

(Die Highlights der Sonntagsspiele ab 19 Uhr in Hattrick - Die 2. Bundesliga im TV auf SPORT1)

Marco Stiepermann (29.), Robert Zulj (49.) und Goran Sukalo (66. ) ließen Fürth vor 11.845 Zuschauern mit ihren Treffern über den ersten Heimsieg seit dem 3. Oktober jubeln (Stiepermanns Treffer zum Nachhören auf SPORT1.fm).

Büskens genehmigt sich ein Bier

"Ich habe den Jungs gesagt, sie sollen das heute genießen. Ich werde nachher entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten mit unserem Platzwart ein Bier trinken und dann geht es morgen weiter", sagte der gebürtige Düsseldorfer und frühere Fortune Büskens bei SPORT1.

Beim zweiten Tor ging Büskens derart aus sich heraus, dass er auf dem regennassen Rasen ausglitt. Für die lustlos auftretenden Düsseldorfer war es das fünfte Spiel ohne Sieg hintereinander (DATENCENTER: Tabelle).

Stiepermann ist zur Stelle

Vor 11.500 Zuschauern am Ronhof begann Fürth abwartend, doch Düsseldorf mangelte es ganz offensichtlich ebenfalls zu sehr an Selbstvertrauen, um dies zu nutzen. Stiepermann nutzte eine Schlafmützigkeit der Fortuna-Abwehr zentral vor dem Tor aus 16 Metern und überwand Lars Unnerstall, der den grippegeschwächten Michael Rensing vertrat (Das Spiel zum Nachlesen im TICKER).

Zulj traf aus 15 Metern und vollem Lauf nach feinem Pass von Stephan Schröck, Sukalo war bei einem Konter und nach Vorarbeit von Stiepermann zur Stelle. Auf der anderen Seite verlebte Fürths Kapitän Wolfgang Hesl, der nach einem Muskelfaserriss überraschend schnell zwischen die Pfosten zurückgekehrt war, einen weitgehend ruhigen Nachmittag (SERVICE: Die Statistiken zum Spiel).

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