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Edmond Kapllani traf zum 1:1 für den FSV © Getty Images

Frankfurt am Main - Der FSV zieht gegen Union Berlin den Kürzeren und hat auch noch mehrfach Pfostenpech. Nun blüht Frankfurt am letzten Spieltag das große Zittern um die Klasse.

Der FSV Frankfurt muss bis zur letzten Sekunde um den Klassenerhalt in der Zweiten Liga bangen.

Die Hessen verloren gegen Union Berlin 1:3 (1:1) und können nach der elften Begegnung in Serie ohne Sieg am letzten Spieltag sogar noch direkt absteigen. Zurzeit belegt der FSV Relegationsrang 16. (DATENCENTER: Tabelle)

"Es ist ein Gefühl der Selbstzufriedenheit, das sich bei der Mannschaft eingestellt hat, nachdem sie nach 26 Spieltagen 34 Punkte erreicht hatte", sagte Clemens Krüger, Frankfurts Geschäftsführer Finanzen, bei SPORT1: "Da fehlen dir dann 15 bis 20 Prozent. Diese Phase hat die Mannschaft ganz intensiv durchlaufen.

Die Tore in der ersten Hälfte erzielten Maximilian Thiel für Union (10.) und Edmond Kapllani für den FSV (24.). Martin Kobylanski (62.) traf zum 2:1 für die Berliner, Damir Kreilach (81.) setzte den Schlusspunkt. (Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)

Leistungsgerechtes Remis zur Pause

In Frankfurt war den Gastgebern zunächst die Verunsicherung anzumerken. Nach einem Konter über Sebastian Polter markierte Thiel freistehend die Gästeführung. (DATENCENTER: Ergebnisse und Spielplan)

Doch der FSV kam zurück. Zunächst traf Vincento Grifo mit einem Freistoß nur den Pfosten, dann fiel allerdings der Ausgleich: Nach einer Ecke von Grifo köpfte Kapllani den Ball ins Tor.

Anschließend spielte sich die Begegnung aber meistens im Mittelfeld ab, das Unentschieden zur Halbzeit war leistungsgerecht.

Zweimal an den Pfosten

In der zweiten Halbzeit wurde die Begegnung zunehmend zerfahrener, dann ging es jedoch Schlag auf Schlag. (SERVICE: Die Statistiken zum Spiel)

Zunächst traf Odise Roshi aus kurzer Distanz gleich zweimal direkt hintereinander den Pfosten des Berliner Tores, im direkten Gegenzug machten es die Gäste besser. Kobylanski schloss einen Konter unhaltbar zum 2:1 ab, ehe Kreilach alle Restzweifel für Union beseitigte.

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