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Phil Ofosu-Ayeh kann in Bielefeld nicht spielen
Phil Ofosu-Ayeh haben sportlich keine Chance mehr auf den Klassenerhalt © Getty Images

Aalen - Nach der Niederlage gegen Heidenheim hat der VfR Aalen sportlich keine Chance mehr auf den Klassenerhalt. Allerdings wird noch der Einspruch gegen den Punktabzug verhandelt.

Der VfR Aalen ist nach drei Jahren sportlich aus der 2. Bundesliga abgestiegen und hat nur bei einem Sieg am Grünen Tisch noch minimale Chancen auf den Klassenerhalt.

Im Ostalb-Derby unterlag das Team von Trainer Stefan Ruthenbeck dem 1. FC Heidenheim 2:4 (1:2) und kann mit 31 Punkten am letzten Spieltag nicht mehr auf den Relegationsplatz vorrücken. (DATENCENTER: Ergebnisse und Spielplan)

Allerdings könnte der Abstieg zumindest noch aufgeschoben werden. Derzeit läuft der Einspruch des Klubs gegen den Abzug von zwei Punkten wegen Lizenzverstößen bei der DFL. Die Hoffnung auf Erfolg "ist ganz gering, ich glaube nicht daran", sagte ein geknickter Ruthenbeck bei SPORT1.

"Spiegelbild der ganzen Saison"

Dafür bräuchten die Aalener am letzten Spieltag aber einen Sieg.(DATENCENTER: Tabelle)

Die Tore für Aalen erzielten Oliver Barth (13.) und Orhan Ademi (48.), für die Gäste trafen Marc Schnatterer (39.), Florian Niederlechner (44./86.) und Robert Leipertz (75., Foulelfmeter). (Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)

"Wir haben mit vielen Rückschlägen gekämpft, kommen eigentlich immer wieder zurück – und dann so ein Spiel aus der Hand zu geben, ist einfach nur ärgerlich", meinte Aalens Orhan Ademi bei SPORT1.

"Das Spiel war ein Spiegelbild der ganzen Saison. Wir haben uns viele Möglichkeiten herausgespielt, aber uns nicht belohnt. Das war bezeichnend für alles. Unterm Strich haben wir im ganzen Jahr zu wenig Tore gemacht. Das ist bitter", sagte Ruthenbeck bei Sky: "Wir wussten von Beginn der Saison an, dass es schwierig wird."

Doppelpack von Niederlechner

Vor 14.500 Zuschauern in der erstmals in der 2. Liga ausverkauften Scholz-Arena begannen allerdings die Gäste aus der nur rund 20 Kilometer entfernten Nachbarstadt besser - das Tor erzielte allerdings Aalen. Barth köpfte zur Führung ein.

Das 1:0 gab den Gastgebern Selbstvertrauen, doch selbstverschuldet gaben sie das Spiel aus der Hand. Nach einem missglückten Befreiungsschlag legte Niederlechner auf Schnatterer auf, der ohne Probleme den Ausgleich erzielte. (SERVICE: Die Statistiken zum Spiel)

Nur fünf Minuten später machte es Niederlechner dann alleine. Er setzte sich gleich gegen drei Abwehrspieler durch und schoss zur 2:1-Führung der Gäste ein.

Zweite Liga: Die Torjäger der Saison 2014/2015

Ademi macht es nochmal spannend

Fast direkt nach Wiederanpfiff machten es die Aalener noch einmal spannend.

Ademi drückte einen abgefälschten Torschuss mit dem Knie über die Linie. Anschließend erspielte sich der VfR eine ganze Reihe von Möglichkeiten, ließ es jedoch an der notwendigen Konsequenz vermissen.

Eine Viertelstunde vor Schluss nutzte Leipertz die Chance vom Elfmeterpunkt.

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