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Bisher warb Audi auf dem Trikot der Ingolstädter
Lukas Hinterseer war nach dem 1:1 gegen den 1. FC Nürnberg bester Laune © Getty Images

Ingolstadt - Der FC Ingolstadt verpasst beim 1:1 gegen den 1.FC Nürnberg den so gut wie finalen Schritt in Richtung Bundesliga - und kann nichts Schlechtes daran finden.

Die Fans des 1. FC Ingolstadt jubelten, als sei der erste Bundesliga-Aufstieg der Schanzer bereits perfekt. Und auch FCI-Trainer Ralph Hasenhüttl und seine Spieler waren nach dem 1:1 (0:0) im bayerischen Derby gegen den 1. FC Nürnberg bester Laune.

"Mit dem 1:1 können wir gut leben. Wir müssen da vorne nicht jedes Spiel gewinnen. Weiter geht's", sagte der Österreicher mit Blick auf den kommenden Sonntag, wenn sein Team mit einem Sieg beim VfL Bochum als 54. Bundesliga-Teilnehmer in die Geschichte eingehen kann.

Aufstiegs T-Shirts werden gedruckt

Durch das Remis gegen den Club, dem ersten Punktgewinn von Ingolstadt gegen Nürnberg in Liga zwei, haben die Oberbayern drei Spieltag vor Saisonende nach wie vor sieben Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Die Aufstiegs-T-Shirts werden diese Woche bereits gedruckt, die Vorbereitungen auf die erhoffte Meistersause sind aber streng geheim.

"Wir planen nichts, das ist nicht unsere Baustelle", behauptete deshalb auch Hasenhüttl. Dem Coach ist es anscheinend egal, ob der am kommenden Sonntag oder in den letzten beiden Saisonspielen gegen RB Leipzig oder im Topspiel bei Verfolger 1. FC Kaiserslautern den Triumph perfekt macht: "Ich habe kein Problem damit, wenn die Spannung noch bleibt. Das ist wie Weihnachten."

Hasenhüttl: "Keiner schenkt uns was"

Bis zur Bescherung kann es aber noch dauern, wie der 47-Jährige betonte: "Es packt ja jeder alles gegen uns rein, jeder jagt uns - und keiner schenkt uns was". Das stimmte aber nicht ganz, denn gegen Nürnberg ging der Spitzenreiter durch ein Eigentor von Javier Pinola (70.) in Führung, ehe Danny Blum (72.) für den FCN postwendend ausglich und den Franken damit praktisch den Klassenerhalt sicherte.

Das interessierte die FCI-Profis nur am Rande. "Fest steht, dass wir noch nicht durch sind. Wir wissen, was wir noch investieren müssen, um bis zum Ende oben zu stehen", mahnte Torwart Ramazan Özcan, während Stürmer Stefan Lex schon das Rezept für das Match im Ruhrpott parat hatte: "Am Sonntag brauchen wir in Bochum eine Kampfleistung, dann holen wir dort auch die drei Punkte."

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