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Der Karlsruher SC verlor bei Erzgebirge Aue
Der Karlsruher SC verlor bei Erzgebirge Aue © Imago

Der Karlsruher SC erlitt im Aufstiegskampf einen schmerzhaften Rückschlag, 1860 München taumelt dem Abstieg entgegen: Zwei Traditionsklubs sind auf der Zielgeraden der Zweiten ins Straucheln geraten.

Der KSC verpasste beim 1:3 (0:1) bei Erzgebirge Aue die Rückkehr auf einen Aufstiegsplatz, die Löwen rutschten nach dem 0:3 (0:1) gegen Union Berlin auf den vorletzten Rang ab.

Neben Aue machte auch der FC St. Pauli mit dem 1:0 (1:0) gegen RB Leipzig einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt.

Der VfR Aalen dagegen ist nach dem 2:4 (0:2) gegen den VfL Bochum als neuer Tabellenletzter in höchster Not.

Die SpVgg Greuther Fürth beendete mit dem 3:0 (1:0) gegen Fortuna Düsseldorf ihre Talfahrt mit zuletzt neun Spielen ohne Sieg und vergrößerte den Abstand zur Abstiegszone auf drei Punkte. Für eine weitere Zweitligasaison planen können der SV Sandhausen und Aufsteiger 1. FC Heidenheim, die nach dem 2:2 (0:0) weiter im gesicherten Mittelfeld stehen.

Für Aue, das mit dem Sprung auf den Relegaitonsplatz neue Hoffnung im Abstiegskampf schöpfte, war Stefan Mugosa (19. und 75.) der Held des Tages.

Zudem traf Clemens Fandrich (85.). Manuel Torres hatte den zwischenzeitlichen Ausgleich für den KSC erzielt (71.), der als Vierter in die letzten drei Spieltage geht.

Berlins Torjäger Sebastian Polter (19. und 89.) und Damir Kreilach (79.) machten mit ihren Treffern die Lage der Sechziger im Abstiegskampf noch prekärer.

Bei den enttäuschenden Löwen hatte auch die Rückkehr von Torjäger Rubin Okotie keine positive Wirkung.

Fürth verschaffte sich mit dem ersten Sieg unter Trainer Michael Büskens Luft im Abstiegskampf. Marco Stiepermann (29.), Robert Zulj (49.) und Goran Sukalo (66.) bescherten den Franken den ersten Heimsieg seit dem 3. Oktober.

Leipzig verabschiedete sich nach dem Hamburger Siegtor von Lennart Thy (45.) aus dem Aufstiegsrennen.

Aalens Nöte wurden nach den Bochumer Treffern von Onur Bulut (16.), Simon Terodde, Marco Terrazzino (54.) sowie dem Eigentor von Collin Quaner (62.) noch größer. Martin Steinhöfer mit einem Foulelfmeter-Tor (66.) und Orhan Ademi (75.) konnten nur noch verkürzen.

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