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Noch vor Saisonstart bindet RB seinen Trainer und Sportdirektor langfristig. Der Aufstieg ist das kurzfristige Ziel. Die Investitionen sind hoch.

RB Leipzig hat eine Woche vor dem Saisonbeginn wichtige Weichen für die Zukunft gestellt.

Ralf Rangnick, Sportdirektor und - seit diesem Sommer - Cheftrainer in Personalunion, verlängerte seinen Vertrag beim hochambitionierten Zweitligisten bis 2019.

Dies teilten die Leipziger am Sonntagmorgen zu Beginn der offiziellen Saisoneröffnung via Twitter mit.

"Ich sehe das Projekt RB Leipzig als mittel- und langfristige Geschichte", erklärte Rangnick bei SPORT1. "Deswegen habe ich auch gesagt, ich kann es mir vorstellen, den Vertrag zu verlängern und auf lange Sicht an den Dingen weiterzuarbeiten."

Der 57-Jährige ist seit Juli 2012 für die Roten Bullen tätig und fungierte zunächst drei Jahre lang als Sportdirektor für RB Leipzig und den FC Red Bull Salzburg.

Seit kurzem konzentriert sich Rangnick voll auf seine Aufgabe in Leipzig. Die Doppelfunktion, die er innehat, ist für ihn aber definitiv keine Lösung auf Dauer.

"Meine Meinung zu dem Thema ist klar: Ich glaube, dass es für die mittel- und langfristige Ausrichtung des Klubs besser ist, wenn ich mich auf das Amt des Sportdirektors konzentriere", so Rangnick. "Wenn wir aufsteigen, werden in diesem Bereich noch viel mehr Aufgaben auf uns zukommen. Dann ist es nicht mehr sinnvoll, beide Funktionen gleichzeitig auszuüben."

"Wir sind stolz, dass wir den vor drei Jahren eingeschlagenen Weg mit Ralf Rangnick nun langfristig weitergehen werden. Wir sind ein moderner Verein, der sportlich von Ralf Rangnick und seinem Team geprägt ist", so Oliver Mintzlaff, Vorstandsvorsitzender bei RB.

RB sorgte auch in diesem Sommer mit Millionentransfers für Aufsehen. So wechselten mit Stürmer Davie Selke (Werder Bremen) und Innenverteidiger Willi Orban (1. FC Kaiserslautern) unter anderem zwei hoffnungsvolle deutsche Talente nach Leipzig. 

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