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Nürnbergs scheidender Sportvorstand äußert sich bei SPORT1 zu Medienberichten über drohende Maßnahmen für den Club. Auch zu seiner Zukunft gibt Bader ein Update.

Zweitligist 1. FC Nürnberg hat einem Bericht der Bild widersprochen, wonach dem Club wegen finanzieller Schwierigkeiten ein Punktabzug drohe.

Dass der Verein bis Ende des Monats einen Transferüberschuss von gut 2,5 Millionen Euro erzielen müsse, um einer Strafe zu entgehen, sei falsch, hieß es in einer Mitteilung des fränkischen Traditionsvereins.

"Wir müssen unser negatives Eigenkapital zum 31.12 verbessern, der FCN hat keinerlei Auflagen Spieler zu verkaufen, so eine Auflage gibt es überhaupt nicht", sagte Sportdirektor Martin Bader zu SPORT1.

Die Bild hatte von entsprechenden Auflagen aus dem Lizenzierungsverfahren der Deutschen Fußball Liga (DFL) berichtet. Demnach wolle der Club Spieler wie Niklas Stark, Ondrej Petrak oder Jakub Sylvestr verkaufen, um den Forderungen nachzukommen.

Der 1. FCN widersprach zwar nicht der Tatsache, dass Auflagen erteilt worden seien. Diese hätten aber "weder angeordnete Spielerverkäufe bzw. die Erzielung von Transfererlösen zum Gegenstand, noch eine Größenordnung von gut 2,5 Millionen Euro".

Sollte sich der Club bis zum Ende der Transferperiode noch von Spielern trennen, werde das möglicherweise ausschließlich sportliche Gründe haben. Und: Im Falle eines Verstoßes gegen die Auflagen drohe kein Punktabzug, sondern "ggf. eine Geldstrafe".

Bader, der zum Tagesgeschäft beim FCN bis zum 30. September weiterführen wird, äußerte sich bei SPORT1 auch zu seiner Zukunft.

"Ich würde den Telefonhörer in die Hand nehmen, wenn mich jemand anruft. Ich möchte und sollte weiterarbeiten, weil mir der Beruf grundsätzlich Freude bereitet", sagte der 47-Jährige: "Darüber, was wann und wie passiert, mache ich mir Gedanken, wenn wirklich einer konkret anruft oder ein Angebot reinkommt."

Zuletzt hatte es Gerüchte über ein Engagement bei Hannover 96 gegeben. Bei 96 könnte er die Nachfolger von Dirk Dufner antreten. Derzeit  sei aber laut Bader "Ruhe drin".

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