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Chris Löwe
Chris Löwe ist seit dieser Saison Kapitän des 1. FC Kaiserslautern © Getty Images

Der Ärger über die Pfiffe der FCK-Fans ist noch immer nicht verraucht. Der Kapitän der Lauterer geht auf die Fans zu, wirbt aber auch um Rückendeckung.

Nach den Pfiffen einiger Anhänger des 1. FC Kaiserslautern nach dem 1:0-Sieg gegen den SC Paderborn fordert FCK-Kapitän Chris Löwe mehr Rückendeckung von den Fans.

"Ich habe immer gesagt, dass es für mich OK ist, wenn nach dem Spiel gepfiffen wird. Das ist legitim und das Recht von jedem, der ins Stadion kommt. Aber lasst uns doch einfach mal 90 min eine Einheit sein und es zusammen dem Gegner so schwer wie möglich machen", schrieb der Siegtorschütze einen Tag nach dem knappen Erfolg auf seiner Facebook-Seite.

"Ich sehe in den Fans den 12. Mann. Aber wenn man Teil eines Teams ist, ist es vor allem dann wichtig sich untereinander zu helfen, wenn es mal nicht so läuft", ergänzte der 26-Jährige.

In der Halbzeitpause hatte Löwe das Pfeifkonzert der eigenen Fans mit höhnischem Beifall quittiert und nach dem Abpfiff seinem Ärger auch verbal Luft gemacht. "Ich fühle mich ungerecht behandelt", sagte Löwe. "Ich weiß nicht, was ein Teil der Fans will."

Am Tag danach warb der Linksverteidiger bei den Anhängern erneut um Unterstützung. "Ich habe das Gefühl, die FCK-Fans wollen, dass wir ehrlich und offen miteinander umgehen, Emotionen auch mal zeigen dürfen. Es geht nicht um mich oder einzelne Fans. Es geht darum, wie wir das Spiel auf dem Platz gewinnen. Für den FCK. Und das geht mit Eurer Unterstützung deutlich besser als mit Pfiffen", schrieb Löwe.

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