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FSV Frankfurt gewinnt gegen SpVgg Greuther Fürth
Der FSV Frankfurt feiert bei der SpVgg Greuther Fürth seinen ersten Saisonsieg © Getty Images

Fürth - Die Hessen fahren den ersten Dreier der Saison ein. Die SpVgg Greuther Fürth dominiert das Spiel zwar weitgehend - im Abschluss offenbaren sich jedoch Schwächen.

Der FSV Frankfurt hat in der 2. Bundesliga seinen ersten Saisonsieg gefeiert und bei der SpVgg Greuther Fürth für die nächste herbe Enttäuschung gesorgt. (DATENCENTER: Tabelle 2. Bundesliga)

Die Gäste gewannen am 4. Spieltag 2:0 (1:0) bei den Franken, die nach dem 1:0-Auftakterfolg gegen Karlsruhe nun schon drei Spiele auf einen Sieg warten. (Highlights ab 22.15 Uhr im TV auf SPORT1)

FSV-Kicker Besar Halimi war der Spieler des Spiels © SPORT1

Fürths Trainer Stefan Ruthenbeck war bei SPORT1 dementsprechend bedient: "Das hat mit Pech nichts zu tun gehabt. Heute war es einfach zu wenig. Ich glaube, in den ersten Minuten haben wir uns beweihräuchern lassen von unserem Spiel, hatten viel Ballbesitz, gefühlte 80 Prozent. Wir waren nicht zwingend genug gewesen und haben uns selber eingelullt."

Halimi erzielt Führungstreffer

Besar Halimi (27.) und Neuzugang Timm Golley (88.) mit einem traumhaften Heber machten dagegen den ersten Dreier der Frankfurter in dieser Spielzeit perfekt, nachdem es zuvor nur einen Zähler auf der Habenseite gegeben hatte. (SERVICE: Die Statistiken zum Spiel)

Vor 9245 Zuschauern hatten die Gastgeber vom Start weg mehr vom Spiel und stellten Frankfurt vor einige Probleme. Wie aus dem Nichts fiel dann nach der ersten nennenswerten Offensivaktion der Frankfurter das 1:0 für die Gäste durch Halimi, der bereits in der Vorwoche traf. Sein Trainer Thomas Oral warnte allerdings vor einer zu großen Erwartungshaltung an die Mainzer Leihgabe.

Fürth vor dem Tor zu harmlos

"Bei Besar muss man vorsichtig sein, er hatte eine fahrige Vorbereitung. Er stand immer zwischen den Stühlen, dann war er noch krank und man hat schon noch gemerkt, dass er einen Riesenrückstand hat. Das wird Woche für Woche besser, aber da ist noch mehr drin", sagte Oral bei SPORT1.

Die Fürther zeigten sich anschließend nur kurz geschockt und drückten auf den Ausgleich. In der 34. Minute verhinderte der neue FSV-Torwart Andre Weis mit einer tollen Parade gegen Marco Stiepermann den möglichen Ausgleich.

Golley sorgt für das Highlight

Auch nach der Pause dominierte das Team von Trainer Stefan Ruthenbeck, doch vor dem Tor der Frankfurter, die sich kontinuierlich steigerten, waren die Hausherren schlichtweg zu harmlos, so dass am Ende der eingewechselte Golley alles klar machte - und wie: Nach einem FSV-Einwurf entwischte der Angreifer den Fürthern Abwehrspielern Thesker sowie Röcker und beförderte die Kugel vom Flügel aus mit dem rechten Außenrist über den verdutzten Keeper Sebastian Mielitz hinweg in die Maschen.

"Man hat ja keine Zeit, um sich für etwas anderes zu entscheiden. Das sind einfach Sachen, die kommen einem in den Kopf und dann macht man es. Ich glaube, wenn es misslingt, dann ist man auch schnell sauer auf jemanden", erklärte der Torschütze seinen Geniestreich bei SPORT1.

Die Fakten zum Spiel

  • Die Franken enttäuschen erstmals in der Liga, können nicht an die guten Offensivleistungen der letzten Wochen anknüpfen und bleiben erstmals in einem Ligaspiel unter Ruthenbeck torlos
  • Alexander Huber, der vergangene Woche noch auf der Tribüne saß, ersetzte beim FSV den gesperrten Alexander Bittroff und zeigte eine blitzsaubere Leistung. Er entschied alle seine 14 Zweikämpfe für sich.
  • Das 2:0 durch Golley war ein Traumtor, für den Offensivmann überhaupt erst der zweite Treffer im 25. Zweitligaspiel. Und der erste liegt eine Ewigkeit zurück: Am 13. April 2014 traf er für Düsseldorf gegen Aalen - übrigens auch gegen Ruthenbeck
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