vergrößernverkleinern
KSC-Trainer Markus Kauczinski fordert Leidenschaft
Markus Kauczinski steht mit dem Karlsruher SC unter Druck © Getty Images

Der schwach gestartete Karlsruher SC muss am 3. Spieltag der Zweiten Liga (LIVE auf SPORT1.fm und im LIVETICKER) beim FSV Frankfurt ran. Düsseldorf gastiert in Heidenheim.

Zwei Spiele, null Punkte. Das ist die ernüchternde Bilanz des letztjährigen Bundesliga-Relegationsteams Karlsruher SC. Nach dem zweiten Spieltag in der 2. Bundesliga steht die Elf von Trainer Markus Kauczinski auf dem Abstiegsrelegationsplatz.

Noch ist nicht viel passiert, die Spielzeit ist schließlich noch jung, doch dem KSC droht im Falle einer Pleite beim ähnlich schwach begonnenen FSV Frankfurt (ab 18.15 Uhr im Sportradio bei Sport1.fm und im LIVETICKER).

Zu allem Überfluss müssen die Karlsruher den Abgang von Toptorjäger Rouwen Hennings verkraften, dessen Transfer kurz vor Beginn der Partie als perfekt vermeldet wurde.

Für Trainer Kauczinski ist das alles aber kein Grund, die Flinte ins Korn zu werfen. "Ich sehe im Training eine positive Tendenz und bin sicher, dass wir uns da rauskämpfen", sagte er im kicker-Interview.

Die jüngste Bilanz spricht zumindest für Karlsruhe. In den letzten vier Spielen gab es drei Siege gegen die Frankfurter.

Ebenfalls einen Fehlstart abwenden will Düsseldorf. Die Fortuna gastiert beim 1. FC Heidenheim (ab 18.15 Uhr im Sportradio bei Sport1.fm und im LIVETICKER), das immerhin schon einen Sieg auf dem Konto hat.

Auch Düsseldorf steckt saisonübergreifend in einer Krise, denn die Rheinländer konnten nur einen ihrer jüngsten zehn Liga-Auftritte gewinnen.

Erschwerend hinzu kommt für die Elf von Trainer Frank Kramer, dass sich Heidenheim aktuell sehr heimstark präsentiert. Die Schmidt-Elf ist seit vier Partien ungeschlagen.

Kramer wünscht sich vor allem eine stabile Defensive. "Die Abstimmung ist noch nicht 100-prozentig okay. Die Kette ist nicht kompakt genug. Aber es kam auch vor, dass wir aus individuellen Fehlern Chancen zugelassen haben. Das darf halt nicht sein", sagte er bei der Pressekonferenz.

Das letzte von drei Freitagsspielen bestreiten der Bundesligaabsteiger SC Paderborn und der SV Sandhausen (ab 18.15 Uhr im Sportradio bei Sport1.fm und im LIVETICKER). Wären die Sandhäuser vor der Saison nicht mit einem Drei-Punkte-Abzug belegt worden, stünde eine optimale Ausbeute zu Buche.

Gerade vor der Offensive Sandhausens sollte die Gellhaus-Elf gewarnt sein. Denn der aktuelle Tabellen-Siebte hat wie Spitzenreiter Freiburg mit sieben Toren bislang die meisten Treffer erzeilt.

Paderborn hat momentan mit einem "Heim-Problemen" zu kämpfen. Saisonübergreifend konnte keines der vergangenen vier Heimspiele gewonnen werden, Sandhausen wird mit breiter Brust in die Partie gehen.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel