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Markus Kauczinski darf sich über den ersten Saisonsieg freuen
KSC-Trainer Markus Kauczinski darf sich über den ersten Saisonsieg freuen © Getty Images

Großes Aufatmen beim Karlsruher SC: Die Badener feiern beim FSV Frankfurt ihren ersten Saisonsieg - ein kurioses Eigentor sorgt für die Entscheidung.

Der Karlsruher SC hat den erlösenden ersten Sieg eingefahren. Nach zwei Niederlagen zum Saisonstart gewann der Beinahe-Aufsteiger der vergangenen Saison verdient mit 2:1 (1:1) beim weiter sieglosen FSV Frankfurt(Highlights ab 22.30 Uhr im TV auf SPORT1).

Verloren haben die Badener dagegen das Rennen um Torjäger Rouwen Hennings, dessen Wechsel zum englischen Zweitligisten FC Burnley kurz vor Anpfiff bekannt geworden war.

© Deltatre/SPORT1

Für Hennings stürmte Erwin Hoffer und führte sich gleich glänzend ein: Der Neuzugang erzielte zunächst den Ausgleich (15.) und hatte dann großen Anteil am entscheidenden Eigentor von Joan Oumari (48.). "Hauptsache wir haben gewonnen. Wenn ich kein Tor mache und wir die drei Punkte holen, ist das auch egal. Aber für einen Stürmer ist immer schön zu treffen", sagte Hoffer bei SPORT1.

Besar Halimi (1.) hatte die Hessen schon nach 24 Sekunden in Führung gebracht, ehe der zuletzt auch im Pokal gegen den fünftklassigen SSV Reutlingen unterlegene KSC noch aufdrehte. Frankfurts Alexander Bittroff sah nach einer Tätlichkeit (88.) die Rote Karte.

Am Bornheimer Hang hatte das Spiel noch gar nicht richtig begonnen, da lag der Ball schon im Tor: Neuzugang Halimi erzielte per Dropkick aus 15 Metern das erste Saisontor des FSV. Der KSC kam nach schwachem Beginn erst nach Hoffers Ausgleich in die Partie, erspielte sich bis zur Pause aber ein klares Chancenplus.

Weis schießt Oumari an

Kurz nach dem Seitenwechsel dann die kuriose Entscheidung: FSV-Torhüter Andre Weis wollte den Ball vor Hoffer klären, schoss aber den eigenen Mitspieler Oumari an - der Abpraller landete im hohen Bogen im eigenen Kasten.

"Ich komme raus und will den Ball wegschießen. Dann springt der Ball gegen mein Schienbein und ich schieße ihn an. Dann kann keiner was dafür. Das ist einfach blöd gelaufen", sagte Weis bei SPORT1.

Erst gar nicht mit von der Partie war Torjäger Hennings. Eine Stunde vor Anpfiff war der Transfer des 27-Jährigen auf die Insel bekannt geworden, als Ablöse für den Zweitliga-Torschützenkönig der vergangenen Saison sind 2,5 Milionen Euro im Gespräch.

"Wir haben nicht vor, das Geld sofort zu reinvestieren. Wir wollen unsere Verbindlichkeiten abbauen", sagte Sportdirektor Jens Todt.

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