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RB Leipzig v SC Freiburg - 2. Bundesliga
Nils Petersen (l.) besorgt die Freiburger Führung © Getty Images

Leipzig - Die beiden Aufstiegsfavoriten RB Leipzig und der SC Freiburg liefern sich über weite Strecken einen unterhaltsamen Schlagabtausch - die beiden Torjäger treffen.

Der SC Freiburg hat zum Abschluss des 8. Spieltags der 2. Bundesliga den Sprung an die Tabellenspitze zwar verpasst, den Konkurrenten RB Leipzig aber auf Distanz gehalten. (SERVICE: Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)

Im Duell der Aufstiegskandidaten trennten sich beide Teams leistungsgerecht 1:1 (1:0).

Allerdings hatten die Leipziger Pech, dass ein wohl regelgerechtes Tor nicht anerkannt wurde.

Die Freiburger Führung durch Torjäger Nils Petersen (29.) mit seinem achten Saisontreffer glich Davie Selke (47.) aus. Nach zuvor drei Auswärtssiegen in Serie liegen die Freiburger nun einen Punkt hinter dem Spitzenreiter VfL Bochum (18) in Lauerstellung, Leipzig (13) hat auf Rang sechs und vier Zählern Rückstand die direkten Aufstiegsplätze noch im Blick. (DATENCENTER: Tabelle)

"Es war ein sehr intensives Spiel, Leipzig war optisch überlegen", gab Freiburgs Trainer Christian Streich gegeüber SPORT1 zu. Petersen ergänzte: "Wir sind froh, dass wir etwas Zählbares mitnehmen und Leipzig auf Abstand halten."

Ralf Rangnick haderte mit dem verhaltenen Start seiner Mannschaft. "Wir haben sehr ängstlich begonnen und erst in der zweiten Hälfte am Spiel teilgenommen und richtig Dampf gemacht", sagte der Leipzig-Coach am SPORT1-Mikro: "Natürlich wäre ein Sieg schöner gewesen, aber der Weg stimmt. Wir brauchen nur noch ein bisschen Kontinuität."

Petersen schließt eiskalt ab

25.869 Zuschauer sahen eine muntere und intensive Begegnung. Die Sachsen erspielten sich mehr Torchancen, die Gäste aber zeigten sich zunächst effektiver. Nach Vorarbeit von Maximilian Philipp schloss Petersen mit Links per Flachschuss aus kurzer Distanz eiskalt ab.

Die Gastgeber, die auf Angreifer Yussuf Poulsen (grippaler Infekt) verzichten mussten, verstärkten ihre Angriffsbemühungen. Dem Ausgleichstreffer durch Selke verweigerte Schiedsrichter Benjamin Cortus (Röthenbach) wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung im Strafraumgetümmel die Anerkennung (39.).

"Eine Fehlentscheidung", meinte SPORT1-Experte Olaf Thon in der Telekom Spieltaganalyse. "In dem Moment, wo der Assistent seine Fahne hebt, befindet sich Selke nämlich nicht im Abseits."

Rangnick wollte sich nach dem Schlusspfiff aber nicht beschweren: "Es nutzt ja alles nichts, der Schiedsrichter hat das Tor nicht gegeben."

Selke lässt Schwolow keine Chance

Gerade einmal 87 Sekunden nach dem Wiederanpfiff ließ der Ex-Bremer die Fans dann aber doch jubeln. Nach einer schönen Kombination mit Emil Forsberg und Diego Demme ließ Selke Schwolow mit einem platzierten Schuss keine Chance. (DATENCENTER: Ergebnisse)

Leipzig drängte nach dem verdienten Ausgleich auf den Sieg, Freiburg konnte sich mit andauernder Spielzeit nur noch selten befreien.

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