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Die Eisernen stellen am Mittwoch wie erwartet Sascha Lewandowski als Nachfolger des beurlaubten Norbert Düwel vor. Bei Leverkusen hatte er zuvor den Vertrag aufgelöst.

Zweitligist Union Berlin hat am Mittwoch wie erwartet Sascha Lewandowski als neuen Trainer vorgestellt. Der 43-Jährige unterschrieb bei den "Eisernen" einen Zweijahresvertrag bis Ende Juni 2017 und tritt die Nachfolge von Norbert Düwel an. Düwel war nach fünf sieglosen Spielen zum Saisonstart am Montag entlassen worden.

"Geiler Klub"

Lewandowski nannte Union bei seiner Vorstellung einen "geilen Klub", der "viel von dem verkörpert, was mir nahe ist". Bei seinem vorherigen Arbeitgeber Bayer Leverkusen, bei dem er bis zum Saisonende als Nachwuchs-Cheftrainer unter Vertrag stand, bedankte sich Lewandowski ausdrücklich: "Nach acht tollen Jahren hat sich Bayer mehr als kooperativ und freundschaftlich verhalten und auch für Union eine super Lösung gefunden."

"Er ist eine exzellente Besetzung unseres Cheftrainerpostens", schwärmte Union-Präsident Dirk Zingler, der mit Lewandowski am Saisonziel Platz eins bis sechs festhalten will: "Er weiß, dass wir perspektivisch um den Aufstieg in die Bundesliga spielen wollen. Auch deshalb ist er zu einem Zweitligisten gekommen."

Schade mit gemischten Gefühlen

Zuvor hatte Lewandowski bei Bayer seinen Vertrag aufgelöst. "Für das Anliegen Sascha Lewandowskis haben wir Verständnis", so Bayer 04-Geschäftsführer Michael Schade. "Er hat uns als Coach der Lizenzmannschaft in schwierigen Situationen geholfen. Sascha ist ein toller Trainer mit ausgezeichneten Perspektiven. Seinen Weggang sehen wir mit einem weinenden Auge, aber wir freuen uns andererseits, dass er nun seinen Weg konsequent fortsetzt."

Lewandowski hatte Bundesligist Leverkusen trainiert, zunächst im Team mit Sami Hyypiä, von April bis Juni 2014 auch alleinverantwortlich. Auf eigenen Wunsch war der gebürtige Dortmunder jedoch als Nachwuchs-Cheftrainer zurück in die Jugendabteilung der Leverkusener gewechselt.

An Lewandoswki waren in der Vergangenheit einige Klubs interessiert gewesen. So sollen sich unter anderem Schalke 04, der Hamburger SV, Eintracht Frankfurt und RB Leipzig um den Fußballlehrer bemüht haben.

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