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Wilfried Finke ist Präsident des SC Paderborn
Paderborns Präsident Wilfried Finke fordert Siege seiner Mannschaft © Getty Images

Paderborn - Der Erstliga-Absteiger hat den Saisonstart verpatzt. Coach Gellhaus steht nach fünf Pleiten unter Druck. Sein Präsident steht nicht bedingungslos zu ihm.

Den Start in die Zweitliga-Saison hatte sich der SC Paderborn sicherlich anders vorgestellt. Nach dem Abstieg aus Liga eins wollten die Ostwestfalen gleich wieder oben mitmischen. Doch nach fünf Niederlagen aus den ersten sechs Spielen (darunter die schmerzliche Derby-Niederlage gegen Bielefeld) findet sich das Team von Trainer Markus Gellhaus plötzlich im Tabellenkeller wieder.

In Paderborn herrscht Alarmstimmung. Und jetzt meldet sich auch noch Präsident Wilfried Finke zu Wort - mit mahnenden Worten in Richtung der sportlich Verantwortlichen.

Finke: "Es wäre unverantwortlich"

Im Interview mit dem Westfalen-Blatt rückte Finke erstmals öffentlich von dem unter Druck stehenden Gellhaus ab. Zwar bescheinigte er dem Trainer, der vor dieser Spielzeit die Nachfolge von Andre Breitenreiter angetreten war, "hohe Akribie und Fachkompetenz", betonte allerdings auch: "Es wäre unverantwortlich, ihm eine Jobgarantie zu geben. Das kann ich mir in meinem Unternehmen nicht leisten und auch nicht beim SC Paderborn. Wenn der Erfolg ausbleibt, greifen in diesem Geschäft die Mechanismen."

Was Finkes Botschaft für Gellhaus bedeutet, dürfte klar sein: Er muss mit seinem Team schleunigst Punkte sammeln. Ansonsten dürfte es nicht mehr lange dauern und sein Trainerstuhl wackelt bedenklich...

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